Im September nimmt die Geschäftsstelle neue Räume in Betrieb.

Im September nimmt die Geschäftsstelle neue Räume in Betrieb.
Am Ellscheider Bogen sind fast alle Mieter bereits eingezogen, das Büro des Bauvereins steht noch leer.

Am Ellscheider Bogen sind fast alle Mieter bereits eingezogen, das Büro des Bauvereins steht noch leer.

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Am Ellscheider Bogen sind fast alle Mieter bereits eingezogen, das Büro des Bauvereins steht noch leer.

Haan. Der Einzug des Bauvereins Haan in sein neu errichtetes Objekt am „Ellscheider Bogen“ verzögert sich. Das sagt Geschäftsführer Uwe Schmidt. Ursprünglich wollte der Bauverein bereits im Juni in die eigens für ihn hergerichteten Geschäftsräume einziehen. Doch weil sich einige Arbeiten im Innen- und Außenausbau zeitlich verzögert haben, sei nun voraussichtlich „im Laufe des September“ mit einem Umzug zu rechnen, sagt Schmidt. „Wir werden erst dann einziehen, wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind.“ Vorrang habe der Ausbau der Wohnungen gehabt.

Von 17 Wohnungen sind 16 auch schon vergeben

Von den 17 Wohnungen im Ellscheider Bogen sind denn auch 16 schon belegt. Damit ist das letzte größere Neubauprojekt des Bauvereins in diesem Jahr weitestgehend abgeschlossen. In Planung sind für 2017 nur noch Restaurierungsarbeiten. So hat der Bauverein ein Fenster-Erneuerungsprogramm aufgelegt, in das er 500 000 Euro investieren will. Das Programm ist auf mehrere Jahre ausgerichtet. In diesem Zeitraum sollen die Fenster von mehr als 30 Häusern modernisiert werden.

Aktuell bewirtschaftet der Bauverein 166 Häuser (2012: 164) und 915 Wohnungen (2012: 903) mit 58 136 Quadratmetern Wohnfläche. Auch drei gewerbliche Objekte mit einer Gesamtfläche von 279 Quadratmetern gehören zum Bestand des Bauvereins. Insgesamt beträgt der Wert der Immobilien rund 35,4 Millionen Euro.

Wie der Geschäftsbericht für das vergangene Jahr außerdem nachweist, zählt der Haaner Bauverein zurzeit 1028 Mitglieder. Damit ist die Zahl gewachsen, denn vor vier Jahren waren es 1006. Sie zahlen eine Durchschnittsmiete von 6,04 Euro pro Quadratmeter. 2012 waren es 5,71 Euro. Die Instandhaltungskosten schlugen mit 24,26 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Über die Gesamtfläche investierte der Bauverein damit im vergangenen Jahr gut 1,4 Millionen Euro in seine Objekte.

Die finanzielle Lage des Bauvereins ist solide. Für das Geschäftsjahr 2016 schließt die Gewinn- und Verlustrechnung mit einem Jahresüberschuss von 558 000 Euro ab. Damit hat sich die Summe im Vergleich zum Vorjahr um 112 000 Euro erhöht, heißt es im Geschäftsbericht.

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