Der letzte Bauabschnitt soll im Sommer beginnen.

Haan
Das Hallenbad in Haan wird saniert. Archiv

Das Hallenbad in Haan wird saniert. Archiv

S. Fries

Das Hallenbad in Haan wird saniert. Archiv

Seit zwei Jahren wird das Haaner Stadtbad am alten Kirchplatz saniert. Mit dem dritten Bauabschnitt soll das Projekt in diesem Jahr abgeschlossen werden, berichtet Projektleiter Peter Fels dem am 19. Februar tagenden Bauausschuss.

Das Flachdach über der Schwimmhalle und dem Eingang soll saniert werden. Die Beleuchtung der Schwimmhalle wird erneuert und auf stromsparende LED-Leuchten umgerüstet. Dafür wurden 28 000 Euro Fördermittel beantragt und auch bewilligt. Daneben ist eine neue Sicherheitsbeleuchtung geplant sowie kleinere Maßnahmen für den Brandschutz, Betonsanierungen und Arbeiten an der Lüftungsanlage.

Schwimmkurse müssen für die Bauarbeiten nicht ausfallen

„Die vorgesehenen Arbeiten werden im Frühjahr/Frühsommer ausgeschrieben und vergeben“, erläutert Fels den Zeitplan: „Die geplanten Arbeiten können während der sechswöchigen Schließung in den Sommerferien oder auch während des laufenden Betriebs gemacht werden.“ Das ist eine gute Nachricht für die Nutzer des Hallenbades, insbesondere für die DLRG Haan und die Haaner Schulen. Ihre Schwimmkurse müssen wegen der Bauarbeiten nicht ausfallen.

Für die geplanten Maßnahmen in diesem Jahr stehen 210 000 Euro bereit. Vor zwei Jahren wurde bekannt, dass rund 5,6 Millionen Euro nötig seien, um das Stadtbad zu sanieren. Danach wurde in Haan diskutiert, ob das Hallenbad noch zu retten ist oder möglicherweise geschlossen werden muss. Der Stadtrat wollte das Bad auf die Stadtwerke Haan übertragen und so die Finanzierungsprobleme lösen. Da machte aber das Finanzamt nicht mit, weil die fälligen Reparaturen den Restwert des Bades überstiegen hätten. Gleichzeitig machte die Gemeindeunfallversicherung eine lange Mängelliste auf.

Der Einbau eines von den Stadtwerken Haan finanzierten und betriebenen Blockheizkraftwerks und der Austausch der zuvor sehr störanfälligen Heizung stellen die Betriebssicherheit wieder her. 2013 wurde ein auf drei Jahre angelegtes Instandhaltungsprogramm aufgelegt. Dafür hat die Stadt 920 000 Euro eingeplant. Im Herbst 2013 wurde unter anderem der Beckenrand neu gestaltet und die Geländer verändert. Das hatte die Unfallversicherung angemahnt.

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