Das britsche Unternehmen „National Express Rail“ übernimmt die Linien RB 48 und RE 7.

Haan
Bei Bombardier in Henningsdorf wurde der erste Triebwagenzug vom Typ „Talent 2“ vorgestellt,

Bei Bombardier in Henningsdorf wurde der erste Triebwagenzug vom Typ „Talent 2“ vorgestellt,

National Express Rail

Bei Bombardier in Henningsdorf wurde der erste Triebwagenzug vom Typ „Talent 2“ vorgestellt,

Haan. Zum Fahrplanwechsel im Dezember kommenden Jahres wird das Rot-Weiß der Deutschen Bahn auf der Strecke zwischen Köln und Wuppertal nahezu verschwunden sein. Blau-Weiß ist die neue Farbkombination der Züge, die künftig im Regionalverkehr in Schlebusch, Opladen, Leichlingen, Solingen, Haan und Gruiten halten werden.

Im Werk von „Bombardier Transportation“ in Henningsdorf ist jetzt der erste Triebwagenzug vom Typ „Talent 2“ vorgestellt worden, den das britische Unternehmen „National Express“ künftig auf den Linien des Regional-Express 7 (Münster - Wuppertal - Köln - Krefeld) und der Regionalbahn 48 (Köln - Wuppertal) einsetzen wird.

Unter anderem gegen die Deutsche Bahn durchgesetzt

Als Bietergemeinschaft mit „IntEgro Verkehr“ hatte sich „National Express Rail“ Anfang 2013 im europaweiten Wettbewerbsverfahren auch gegen die Deutsche Bahn durchgesetzt. „Beim Netz des RE 7 und der RB 48 stimmte alles“, erklärt Geschäftsführer Tobias Richter. „Die hohe Anzahl von mehr als fünf Millionen Zugkilometern pro Jahr, eine lange Vertragslaufzeit von 15 Jahren – das Ganze in einer bahnfreundlichen Region, die auf Qualität setzt und den Wettbewerb zwischen Anbietern sucht.“

„Beim Netz des RE 7 und der RB 48 stimmte alles.“
Tobias Richter, Geschäftsführer von National Express Rail

Laut Richter investiert „National Express“ etwa 170 Millionen Euro zuzüglich der Lieferung von Ersatzteilen in 35 drei- und fünfteilige Triebwagenzügen, die die Betriebsqualität und die Pünktlichkeit des „Rhein-Münsterland-Express“ und der „Rhein-Wupper-Bahn“ deutlich verbessern sollen.

Im Vergleich zu den aktuell von der Deutschen Bahn eingesetzten Doppelstockwagen wird die Kapazität um etwa 30 Sitzplätze auf 510 erhöht.

Innenräume mit großzügigen Mehrzweckbereichen

Im Innenraum ähnelt die Aufteilung mit großzügigen Mehrzweckbereichen für Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrrädern sowie stufenlosem Einstieg an allen Türen den Zügen diverser privater Verkehrsanbieter, die schon jetzt vermehrt im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) unterwegs sind.

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