Bis Donnerstag kommender Woche werden weitere Bäume gefällt. Die Mettmanner Straße wird aufgeräumt.

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Die Mettmanner Straße durchs Neandertal muss gesäubert werden, bevor sie wieder befahren werden kann. Archiv

Die Mettmanner Straße durchs Neandertal muss gesäubert werden, bevor sie wieder befahren werden kann. Archiv

Stefan Fries

Die Mettmanner Straße durchs Neandertal muss gesäubert werden, bevor sie wieder befahren werden kann. Archiv

Kreis Mettmann. „Bis Ende des Monats“ lautete Anfang Februar die recht klare Angabe des Landesbetriebs Straßen NRW auf die Frage, wie lange die Straße durchs Neandertal gesperrt bleibt. „Ende des Monats“ ist spätestens heute. Das Neandertal ist aber immer noch nicht befahrbar. Und wird es in den kommenden Tagen auch nicht sein. Als Grund für die Verzögerung nennt der Landesbetrieb Aufräumarbeiten, um die Mettmanner Straße in einen „verkehrssicheren Zustand zu versetzen“. Dieser Zustand soll bereits bis Dienstagmorgen hergestellt werden. Theoretisch wäre damit die Fahrt vorbei an baumlosen Hängen frei, praktisch ist sie es erst ab Donnerstagmorgen. Zuvor sollen weitere Bäume gefällt werden, die im Bereich der Metzkausener Straße auf einem Privatgrundstück stehen. Einer dieser Bäume soll so verfault sein, dass er vor zwei Wochen fast auf ein Haus gestürzt sein soll – soweit der Landesbetrieb.

Kreisverwaltung weist auf die Notwendigkeit hin Dass der Kahlschlag auf den Hängen des Neandertals zu einem Aufschrei bei Bürgern und Naturschutzverbänden führen würde, „war vorher klar“, sagte Donnerstag die Sprecherin der Kreisverwaltung Mettmann, Daniela Hitzemann. Sie habe jedoch den Eindruck, dass die Argumente wie der Hinweis auf die Hinfälligkeit der gerodeten Bäume, verstanden würden. „Die Arbeiten waren notwendig.“ Spekulationen, die Verwaltung mache jetzt mit dem Holzverkauf das große Geschäft, weist Hitzemann zurück: „Da zahlen wir drauf. Viele Bäume waren so morsch, dass ihr Holz nicht verwendet werden kann.“

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