Die Besucher beim SV Hilden-Nord feierten ausgelassen bei Spiel, Spaß und Sport. Die Kinder tobten sich beim Bullenreiten, Sumo-Ringen und dem Kettenkarussell aus.

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Wie ein echter Rodeoreiter trotzte Ahad (7) eine Zeit lang dem Bocken des elektrischen Bullen, der eine der Attraktionen beim Pfingstfest des SV Hilden-Nord an der Furtwängler Straße war.

Wie ein echter Rodeoreiter trotzte Ahad (7) eine Zeit lang dem Bocken des elektrischen Bullen, der eine der Attraktionen beim Pfingstfest des SV Hilden-Nord an der Furtwängler Straße war.

Dirk Thomé

Wie ein echter Rodeoreiter trotzte Ahad (7) eine Zeit lang dem Bocken des elektrischen Bullen, der eine der Attraktionen beim Pfingstfest des SV Hilden-Nord an der Furtwängler Straße war.

Hilden. Hätte es für die Behauptungen von Bürgermeister Horst Thiele über das Pfingstfest des SV Hilden-Nord noch eines Beweises bedurft - an diesem langen Wochenende wäre dieser definitiv erbracht worden. Im Vorwort der 60-seitigen Pfingstzeitung war das Stadtoberhaupt nämlich aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus gekommen.

Das Fest sei "ein fester, ein unverzichtbarer Bestandteil im sportlichen und gesellschaftlichen Leben unserer Stadt geworden", steht dort geschrieben.

"Man hat den Leuten förmlich angesehen, wie sie danach gedürstet haben, endlich wieder rauszukommen."

Brigitte Bernhoff, Mitglied im SV Hilden-Nord

Vom Wahrheitsgehalt dieser Aussagen überzeugte sich Thiele am Sonntag persönlich. Trotz der ohnehin hohen Erwartungen dürfte der Bürgermeister nicht schlecht gestaunt haben, als er die Menschenmassen erblickte.

Der stellvertretende Vorsitzende des Klubs, Siegfried Molitor, hatte mit einem solchen Andrang selbst nicht gerechnet: "Es war einfach nur proppenvoll. Auf den Parkplätzen rund um die Anlage herrschte Chaos, drinnen gab kaum noch Stehplätze für die Besucher. Wir sind an diesem Tag fast an unsere personellen Grenzen gestoßen." Knapp 80 freiwillige Helfer waren an den drei Tagen im Dauereinsatz, um den Andrang zu bändigen.

Brigitte Bernhoff, Mitglied des SV Hilden-Nord, ist schon fast traditionsgemäß als DJ tätig und zeigte sich ebenfalls begeistert: "Das Wetter war natürlich sensationell. Man hat den Leuten förmlich angesehen, wie sie danach gedürstet haben, endlich wieder rauszukommen und etwas zu erleben."

Zum elften Mal fand das Pfingstfest nun bereits statt, so voll wie am Sonntag war es allerdings selten. "Sonntagnachmittag waren wir hier quasi ausverkauft und mussten noch mal raus, um Nachschub zu besorgen. Das hat es so oft auch noch nicht gegeben", erklärt Bernhoff zufrieden.

Die Kinder tobten sich beim Bullenreiten, Sumo-Ringen und dem Kettenkarussell aus, ein Puppentheater führte zahlreiche Stücke auf, und bei der großen Tombola mit über 1200 Preisen gab es zahlreiche hochwertige Preise zu gewinnen.

Als Bonbonhatten die Hildener Schützen ein Zelt aufgebaut, in dem die Besucher ihre Treffsicherheit mit Laser-Pistolen testen konnten. Auch dieses Angebot wurde bestens angenommen.

Natürlich stand neben all diesen Aktivitäten auch der Fußball im Blickpunkt des Interesses. 74 Jugendmannschaften traten in insgesamt sieben Altersklassen gegeneinander an. Molitor: "Zwar haben sich einige Mannschaften kurzfristig noch abgemeldet oder sind einfach nicht erschienen, doch das haben wir mit unseren eigenen Teams kompensiert. Die Kids hatten viel Spaß und gingen engagiert zu Werke."

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