Klaus Köhler zog beim Neujahrsempfang im Bürgerhaus für 2012 eine positive Bilanz.

Bürgerverein
Klaus Köhler bei seiner Neujahrsrede im Bürgerhaus.

Klaus Köhler bei seiner Neujahrsrede im Bürgerhaus.

Anna Schwartz

Klaus Köhler bei seiner Neujahrsrede im Bürgerhaus.

Monheim. „Wir sind Baumberg am Rhein!“ – unter dieses Motto kann man die Neujahrsrede von Klaus Köhler stellen. Vertretungsweise für den terminlich verhinderten Helmut Heymann hielt der zweite Vorsitzende in diesem Jahr die Festansprache beim Neujahrsempfang des Baumberger Allgemeinen Bürgervereins im Bürgerhaus.

„Wir benötigen noch ein bisschen Geld, dann ist es geschafft.“

Klaus Köhler über eine Spendenaktion für die neue Bestuhlung des Bürgerhauses

Im Kreise vieler Baumberger Bürger, sowie Besuchern aus verschiedenen Vereinen und der Politik blickte Köhler zurück auf das Jahr 2012 und erwähnte Aktionen, wie die Rheinufersäuberung, die Karnevalszüge in Monheim und Baumberg, die Sonnenwendfeier als größte Veranstaltung des BAB und die Aufstellung der Weihnachtsbäume. „Ohne die Mithilfe der vielen Ehrenamtler wären all diese Aktionen nicht möglich.“

Köhler: Jubiläumsfeier war gelungene Veranstaltung

Neben diesen jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen und Aktionen gab es 2012 aber auch Neuerungen. So wurde beim Nikolausmarkt der neue Imbisswagen des BAB eingeweiht, der den alten nach zwölf Jahren treuem Dienst ablöst.

Auch die Feier anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Bürgerhauses lobte Köhler als gelungene Veranstaltung aller Vereine. Vor allem das junge Moderatorenteam, bestehend aus Andreas Beginn und Björn Pieske hebte er hervor.

Im Zusammenhang mit dem Jubiläum wurde das Bürgerhaus im vergangenen Jahr auch neu bestuhlt. 100 000 Euro gab es dafür von der Stadt. Weitere 30 000 Euro sind durch eine Spendenaktion des BAB zusammen gekommen. Für 150 Euro kann symbolisch ein Stuhl erworben werden. „Wir benötigen noch ein bisschen Geld, dann ist es geschafft“, rief Köhler deshalb zum Spenden auf.

„Ich erhoffe mir eine rege Bürgerbeteiligung der Baumberger.“

Daniel Zimmermann zum Planungswettbewerb für die Umgestaltung der Hauptstraße

Bereits zum 36. Mal feierte der Baumberger Allgemeine Bürgerverein seinen Neujahrsempfang, bereits zum 31. Mal im Baumberger Bürgerhaus.

„Wir wollten einen Empfang für alle Bürger veranstalten als Symbol für den Zusammenhalt und das Miteinander aller Baumberger Bürger und Vereine“, erklärt Köhler die Idee hinter dem Neujahrsempfang.

Weitere Infos zum BAB, sowie die Möglichkeit Mitglied zu werden gibt es im Internet auf:

www.baumberger-allgemeiner-buergerverein.de.

Bürgermeister Daniel Zimmermann zog eine positive Bilanz für das vergangene Jahr. „Die Stadt hat eine Dynamik entwickelt, die vorher so nicht absehbar war.“ Vor allem die Senkung der Gewerbesteuer, die im Vorfeld viele zweifeln ließ, sei dafür verantwortlich.

150 Millionen und somit 75 Prozent mehr als ursprünglich gedacht, habe die Senkung gebracht und einen Überschuss von 73 Millionen Euro erwirtschaftet. „Dadurch können wir im kommenden Jahr schuldenfrei werden“, sagt der Bürgermeister. Auch die so entstandenen Arbeitsplätze seien zu begrüßen.

Kritik am Imagefilm der Stadt: Baumberg sei zu wenig zu sehen

Im neuen Jahr werden nun erneut die Kita Gebühren gesenkt, es soll mit der Umgestaltung aller Schulhöfe begonnen werden und auch das neue City Marketing wird seinen Dienst antreten. Für die Umgestaltung der Baumberger Hauptstraße wird ein Planungswettbewerb ausgeschrieben. „Ich erhoffe mir darüber hinaus eine rege Bürgerbeteiligung der Baumberger“, so Zimmermann.

Auch, wenn in Monheim im vergangenen Jahr alles gut gelaufen ist, musste auf die von Helmut Heymann gewohnten Spitzen jedoch nicht völlig verzichtet werden. Denn das neue Imagevideo der Stadt ging nicht kommentarlos an den Baumbergern vorbei. „Sieben bis acht Sekunden sieht man von Baumberg“, so Köhler und stellte die Frage: „Sind die Baumberger Motive nicht zeigenswert oder wird Baumberg für Monheims Image verschwiegen?“

Erwidern konnte der Bürgermeister darauf nur, dass es mehr als acht Sekunden seien, schaue man genau hin, und außerdem gehörten Monheim und Baumberg ja auch zusammen.

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