Eine Veranstaltung mit internationalem Flair zog Besucher ins Sojus. Der Erlös geht an die Kinderkrebsstation der Uniklinik Düsseldorf.

Die Band „The Porters“ begeisterte das Publikum im Sojus unter anderem mit den Tönen der Geige.
Die Band „The Porters“ begeisterte das Publikum im Sojus unter anderem mit den Tönen der Geige.

Die Band „The Porters“ begeisterte das Publikum im Sojus unter anderem mit den Tönen der Geige.

Dirk Thomé

Die Band „The Porters“ begeisterte das Publikum im Sojus unter anderem mit den Tönen der Geige.

Monheim. Am Samstagabend war im Sojus 7 alles ein wenig anders als sonst. Das Publikum unterhilet sich in den unterschiedlichsten Sprachen: Englisch, Holländisch, Französisch und natürlich Deutsch. An der Theke gab es neben den üblichen einheimischen Bieren auch Guinness, Kilkenny oder Cider, und das Café diente als Backstagebereich für etwa 30Musiker und ihre Freunde. Außerdem konnten die Besucher Lose kaufen, deren Erlös an die Kinderkrebsstation der Uniklinik Düsseldorf geht.

Neben deutschen Bands auch holländische und kanadische zu hören

Uta Kummer, die in ihrer Freizeit Bookerin und Managerin der Irish Folk Band "The Porters" ist, hatte beschlossen, im Sojus 7 eine Irish Folk Night zu veranstalten: "Ich wollte mal wieder Leute von weiter weg ins Sojus bringen. Früher waren hier so oft Besucher aus Düsseldorf, Köln oder dem Ruhrgebiet. In den letzten Jahren war das leider nicht mehr so."

Ihr Plan ging auf. Schließlich waren neben den deutschen Bands "The Porters" und "Jamie Clarke´s Perfect" auch "Circle J" aus den Niederlanden und "The Dreadnoughts" aus dem kanadischen Vancouver mit am Start, die allesamt Freunde und Fans mitbrachten. "Die Dreadnoughts haben sogar ihre einmonatige Tour um dieses Konzert herum geplant", erzählt Uta stolz. Sie kennt alle Bands privat und beherbergt sie auf 26 Feldbetten und zwei Luftmatratzen in ihrer 120 Quadratmeter großen Wohnung.

Mario Schwan besucht bereits seit 15 Jahren regelmäßig das Sojus und ist nicht nur von der guten Musik begeistert: "Ich freue mich vor allem für die Stadt Monheim, weil heute wirklich viele Leute von außerhalb nur für dieses Konzert hergekommen sind."

350 Euro kamen für die Kinderkrebsstation zusammen

So zum Beispiel auch Stefan Grunewald, der mit einem Freund an diesem Abend extra aus Velbert angereist ist: "Ich habe über das Internet zufällig von diesem Konzert erfahren und finde es super hier. Die Musik und die Stimmung ist toll. Der Weg hierher hat sich gelohnt."

Im Vorverkauf gingen bereits über 70 Karten weg, an der Abendkasse weitere 60. Übrigens bekam an diesem Abend keine der Bands eine Gage, sondern lediglich zwei Euro pro verkaufter Karte. Ein weiterer Euro geht an das Sojus. Neben dem Erlös der Tombola kann sich die Kinderkrebsstation über die Summe freuen, die durch das von Uta selbst gemixte Getränk "Mexikaner" eingenommen wurde: insgesamt 350 Euro.

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