Die offizielle Eröffnung fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Betriebsleiter Alexander Gertzen bleibt trotzdem gelassen.

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Die „Hüttenfetzer“ versprühten trotz des schlechten Wetters gute Laune.

Die „Hüttenfetzer“ versprühten trotz des schlechten Wetters gute Laune.

Anna Schwartz

Die „Hüttenfetzer“ versprühten trotz des schlechten Wetters gute Laune.

Monheim. Es ist Samstag und der erste Tag des offiziellen Eröffnungswochenendes des Monbergs. Zwei ältere Damen begeben sich in aller Ruhe die Treppen herauf: "Es sind ja kleine Stufen, dadurch geht das", sagte eine von ihnen.

"Außerdem kann man zwischendurch Pausen machen", ergänzt ihre Freundin. Sie setzt sich schon wenig später auf ihren mitgebrachten Klappstuhl. Schließlich sind auf der Treppe, die 105 Stufen zählt, immer wieder kleine Plattformen, auf denen man sich auf dem Weg nach oben ausruhen kann.

Warten mit bayerischer Musik, Clown und Schminkaktion

Während die einen noch auf dem Weg sind, genießen andere kurz die Aussicht aus 17 Metern Höhe, ehe es wieder nach Hause geht: "Der Ausblick von hier auf den Rhein ist wirklich sehr schön", sagt eine Dame zu ihren Freunden.

Doch das kalte, graue und regnerische Wetter schlägt sich auf die Besucherzahlen nieder: Der Clown schlürft an seinem Wasser, weil keine Kinder zum Unterhalten oder Schminken da sind.

Die Sonnenliegen und Strandkörbe des Monstrands sind leer. Und die Band "Die Hüttenfetzer" spielt vor einer handvoll Menschen ihre Bayerische Volksmusik.

Montag bis Donnerstag ist die Monberg-Gastronomie an der Rheinpromenade von 13bis 24Uhr geöffnet, freitags ab 13Uhr mit offenem Ende, Samstag ab 11Uhr mit offenem Ende und sonntags von 11 bis 24Uhr.

Ansprechpartner ist Erik Ludwig, erreichbar unter Telefon 02131/56570.

Dietmar Hohmann wohnt in der unmittelbaren Umgebung und zählt zu den Stammgästen des Monbergs: "Ich kenne die Gastronomie schon vom vergangenen Jahr und finde sie sehr schön. An dem Wetter kann man ja leider nichts machen," sagt er, während er mit seinem Fuß zum Takt der Musik wippt.

Seit der Gründung im August 2008 hat sich bereits einiges getan: Der Biergarten wurde vergrößert und auf Selbstbedienung umgestellt. Die Küche wurde erweitert, so dass es inzwischen eine größere Auswahl an Gerichten gibt.

Desweiteren ist eine Veranstaltungshütte in Planung, die in erster Linie für Firmenfeiern, Hochzeiten oder private Veranstaltungen genutzt werden soll. "Auf dem Monberg feiern war zwar bislang auch schon möglich, jedoch nur draußen. "Außerdem planen wir eine Partyreihe", verrät der neue Betriebsleiter Alexander Gertzen.

Von Oktober bis Ende März dieses Jahres hatte der Monberg Winterpause. "Die vergangenen zwei Wochen hatten wir schon probeweise geöffnet", erzählt Gertzen. "Am Karfreitag waren 1000 Besucher hier. Nur fällt die offizielle Eröffnung heute leider ins Wasser."

Eigentlich waren auch Spiele für Erwachsene wie Tauziehen oder Nagelklopfen geplant, die jedoch aufgrund der geringen Besucherzahlen erst gar nicht zustande kamen: "Aufbauen, abbauen, so ist das eben in der freien Wirtschaft", sagt Alexander Gertzen. "Aber der Sommer kommt ja erst noch. Und mit ihm mehr Besucher", ist der Betriebsleiter sicher.

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