Nun hat die Forderung doch noch Erfolg: Ab 29. Oktober werden wöchentlich abends aktuelle Filme gezeigt. Echtes Kino-Gefühl wird versprochen.

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Ob Harry Potter zum Start am 29. Oktober gezeigt wird? Das Jugendamt macht aus dem Kino-Programm für die Aula noch ein Geheimnis, verweist auf eine Pressekonferenz, die in Planung ist.

Ob Harry Potter zum Start am 29. Oktober gezeigt wird? Das Jugendamt macht aus dem Kino-Programm für die Aula noch ein Geheimnis, verweist auf eine Pressekonferenz, die in Planung ist.

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Ob Harry Potter zum Start am 29. Oktober gezeigt wird? Das Jugendamt macht aus dem Kino-Programm für die Aula noch ein Geheimnis, verweist auf eine Pressekonferenz, die in Planung ist.

Monheim. Kinospaß in Monheim - das ist die Forderung jedes Jugendparlamentes. Doch ein privater Investor ist nicht in Sicht. Und die Stadt hat kein Geld. Oder doch? "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Das muss ein Thema für den Haushalt werden. Und den verabschiedet nun einmal die Politik", hatte Bürgermeister Thomas Dünchheim nach Kritik aus Reihen des Jugendparlamentes den Schwarzen Peter weitergereicht.

Schließlich war es Peto, die den entsprechenden Antrag stellte. Und siehe da: Die im Haushalt eingesetzten 10 000 Euro reichen offensichtlich als Starthilfe schon aus, in Monheim doch noch Kinospaß zu realisieren. Schon Ende Oktober soll es losgehen.

"Es werden aktuelle Filme sein. Und es wird ein echter Kinospaß mit allem Drum und Dran", verspricht Günther Serafin vom Jugendamt. In der Aula am Berliner Ring sollen die Filme donnerstags am Abend gezeigt werden - und zwar wöchentlich.

"Aber nur in der kälteren Jahreszeit", schränkt Serafin ein. Damit entsteht gar nicht erst Konkurrenz zum Mondscheinkino auf der Freilichtbühne.

Die 10 000 Euro Starthilfe plus Werbung und Erlös aus dem Kartenverkauf sollen auf Dauer die Kinoabende sichern. Der Preis steht auch schon fest: vier Euro im Vorverkauf bei Marke Monheim und fünf Euro an der Abendkasse. "Die Kernzielgruppe sind junge Leute. Aber natürlich dürfen auch Ältere in die Vorführungen", erläutert Serafin.

Jugendliche können sich ein Taschengeld verdienen

Nach jahrelangen Forderungen war für das Jugendparlament im Herbst vergangenen Jahres des Erfolg greifbar nahe. Schon damals sollte es die Aula am Berliner Ring sein. Das Konzept stand. Doch eigentlich sicher geglaubte Landesmittel von 24 000 Euro flossen dann doch nicht. Was blieb, war Frust.

Nach fast 20 Jahren wird nun ab 29. Oktober wieder ein Kinoprogramm angeboten. Wer als Jugendlicher mit anpacken will, kann sich unter Telefon 95 15 57 an Günther Serafin wenden.

Damit bei wenig finanziellem Spielraum trotzdem Kinogefühl aufkommt, werden noch Jugendliche gesucht, die für ein Taschengeld mithelfen. Vom Popcorn-Verkauf bis zur Garderobe reicht die Spanne der Jobs. Angst vor Sachbeschädigungen hat Serafin nicht. "Ausschließen kann man das natürlich nie. Aber in erster Linie werden die jungen Leute froh sein, endlich ein Kino zu haben", schätzt er es ein.

Tatsächlich gab es früher schon einmal ein Kino in der Aula am Berliner Ring, jedoch nicht wöchentlich. Es wurde von einem privaten Betreiber angeboten. Anfang der 90er-Jahre war dann aber wegen massiver Beschädigungen Schluss. Im Sojus7 scheiterten Versuche, ein Kino-Angebot zu etablieren. Seit einigen Jahren kommen lediglich Kinder im Haus der Jugend regelmäßig auf ihre Kosten.

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