Initiative will den Verkauf der Anlage noch verhindern.

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De idyllisch gelegene Jahn-Platz soll Wohnbebauung weichen, um damit neue Anlagen zu finanzieren.

De idyllisch gelegene Jahn-Platz soll Wohnbebauung weichen, um damit neue Anlagen zu finanzieren.

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De idyllisch gelegene Jahn-Platz soll Wohnbebauung weichen, um damit neue Anlagen zu finanzieren.

Monheim. Das kann ja noch munter werden in der Ratssitzung am Mittwoch. Denn dann wird ein Tagesordnungspunkt das Sportstättenkonzept sein. CDU und FDP haben gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Dünchheim eine hauchdünne Mehrheit. Und die wollen sie dazu nutzen, unter anderem den Verkauf der Bezirkssportanlage und des Jahn-Stadions auf den Weg zu bringen.

Damit sollen vor allem neue Plätze am Kielsgraben finanziert werden. Doch Anwohner des Jahn-Stadions machen mobil. Und sie können nicht nur auf die Unterstützung von SPD, Peto und Grünen setzen. Auch der unabhängige Bürgermeisterkandidat Thomas Kuhl will den Platz retten.

Mehr als 600 Unterschriften für den Erhalt und die Nutzung des Sportstadions haben die Anwohner nach eigener Aussage bereits gesammelt. Sie appellieren an CDU und FDP, ihre Meinung doch noch zu ändern. Sollten die beiden Fraktionen das nicht tun, will die Initiative umgehend ein Bürgerbegehren starten. Vor der morgigen Ratssitzung laden Vertreter der Interessengemeinschaft um 15.30 Uhr vor den Haupteingang des Rathauses, um zu informieren.

Bei einem Bürgerbegehren müssen die Initiatoren sieben Prozent der Unterschriften aller Wahlberechtigten sammeln. Mitmachen darf jeder Bürger ab 16Jahren. Wahlberechtigt sind 32 000 Bürger. Entscheidet der Rat gegen das Bürgerbegehren, bleibt der Weg zum Bürgerentscheid. Dafür müssen 20 Prozent für die Initiatoren stimmen. Dann muss der Rat neu diskutieren.

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