Zehn Bands in neun Kneipen: Am Samstag geht es in der Innenstadt hoch her. Die Karten gibt es bei Marke Monheim, in der Ticketzentrale Sky-Music in Langenfeld sowie in den beteiligten Kneipen.

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Soulige Klänge gab es bei der Honky-Tonk-Premiere im vergangenen Jahr. Marvin Becker (Foto) zog das Publikum damals in seinen Bann. (Archiv

Soulige Klänge gab es bei der Honky-Tonk-Premiere im vergangenen Jahr. Marvin Becker (Foto) zog das Publikum damals in seinen Bann. (Archiv

Stefan Fries

Soulige Klänge gab es bei der Honky-Tonk-Premiere im vergangenen Jahr. Marvin Becker (Foto) zog das Publikum damals in seinen Bann. (Archiv

Monheim. Von Blues über Pop, Rock und Soul bis hin zu echten Kultsongs: Beim 2. Honky Tonk Festival in Monheims Innenstadtkneipen kommt am Samstag jeder Geschmack auf seine Kosten. Zwischen 19 Uhr am Abend und 3 Uhr morgens rocken insgesamt zehn Bands ab. "Einmal bezahlen, überall live dabei sein", heißt die Devise.

Zehn Euro (Vorverkauf) beziehungsweise zwölf Euro (Abendkasse) werden hingelegt, neun Kneipentüren mit Livemusik stehen dann offen. Die Karten gibt es bei Marke Monheim, in der Ticketzentrale Sky-Music in Langenfeld sowie in den beteiligten Kneipen.

Im "Zollhof" spielen am Samstag gleich zwei Bands: Um 20 Uhr starten die "Little Red Toasters", danach steht der Blues-Gitarrist Jens Filser mit Band auf der Bühne. "Ein musikalischer Leckerbissen, den sich Freunde des Blues unter gar keinen Umständen entgehen lassen sollten. Nicht umsonst ist seine CD ,Picks & Licks’ von der deutschen Schallplattenkritik in diesem Jahr zum besten Blues-Album gekürt worden", sagt Thomas Engels vom Honky Tonk Büro Rheinland, das dieses Festival nicht nur in Monheim, sondern bundesweit veranstaltet.

"Etwa 50 Städte sind es in der Kneipensaison zwischen Herbst und Frühjahr." Wobei Monheim bei seiner Premiere im vergangenen Jahr ein besonders erfolgreiches Pflaster war. Rund 2000 Tickets gingen damals über die Ladentheke. "Diesmal wird’s wohl noch voller", freut sich Engels. "Marke Monheim hat jedenfalls schon mehr Karten verkauft als 2008."

Dass der Blues lebt, wird am Samstag auch "Em Spilles" zu hören sein. Denn mit Stefan Hindrichs, alias "frÄnk", gastiert ein Künstler, der in seinem Soloprogramm gefühlvolle Balladen mit Songs vereint, die rocken, grooven oder funky sind.

Das Kneipenfestival ist in vielen Städten Kult. Deutschlandweit sind über 50 mindestens einmal im Jahr im Honky-Tonk-Fieber. Aber auch in der Schweiz, in Bulgarien und Österreich wird gehonkt. Das Prinzip: Einmal in einer Lokalität zahlen, und schon ist man überall live dabei.

Samstag, 9. Mai, von 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) bis 3 Uhr morgens.

Bei der zweiten Auflage dabei: Bormachers Biergarten und Brauhaus (Straße Freiheit), Feuergarten, Trattoria Peperoni, Alter Markt, Spilles, Spielmann, Pfannenhof (alle Turmstraße) und Zollhof (Zollstraße). Musiker Daniel T. Coates (Bormachers Biergarten), Die Flotten Locken (Feuergarten), Central Park Duo (Peperoni) , Dr. Mojo (Alter Markt), Heart Devils (Pfannenhof), Little Red Toasters (Zollhof), Nightfly (Bormachers Festhalle, Late-Night-Show 22 bis 3 Uhr), Stefan Hindrichs (Spilles), Triple Sec (Spielmann) und die Jens Filser Bluesband (Zollhof).

Die Tickets kosten zehn Euro im Vorverkauf und zwölf Euro an der Abendkasse. Vorverkaufsstellen sind: Marke Monheim, die Ticketzentrale Sky-Music in Langenfeld und sämtliche beteiligten Kneipen.

Marke Monheim, Telefon 276-4444

Mit von der Partie sind übrigens auch Lokalmatadoren: Im "Spielmann" treten "Triple Sec" aus dem Langenfeld auf. Im Repertoire hat das Rock-Trio von aktuellen Top-Ten-Songs bis zum Klassiker alles. "Die sind locker für 200, 300 Gäste gut", sagt Thomas Engels und verspricht. "Die ganze Altstadt wird am Samstag eine riesige Partymeile."

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