Ein ganzer Abend stand im Sojus im Zeichen des deutschen Pop-Rock.

Ihr viertes Konzert war auch ihr erfolgreichstes: „Stromschlag“ hat in Monheim schon eine eigene Fangemeinde.
Ihr viertes Konzert war auch ihr erfolgreichstes: „Stromschlag“ hat in Monheim schon eine eigene Fangemeinde.

Ihr viertes Konzert war auch ihr erfolgreichstes: „Stromschlag“ hat in Monheim schon eine eigene Fangemeinde.

Die Musik von „Parka“, den Kölner Headlinern des Abends, war gar nicht so düster, wie ihr Plakat vermuten ließ.

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Ihr viertes Konzert war auch ihr erfolgreichstes: „Stromschlag“ hat in Monheim schon eine eigene Fangemeinde.

Monheim. Schon seit einigen Wochen hingen die Plakate in der Stadt. Über drei leicht düster aussehenden Jungs stand die Aufschrift "Parka", was der Bandname des Trios ist.

Die Kölner traten am Freitagabend als Headliner im Sojus auf. Der Abend stand dabei ganz im Namen des deutschen (Pop)-Rock: Den Auftakt machte die Schülerband "Stromschlag", die damit ihren vierten und bislang größten Auftritt erlebte.

"Wir sind schon ein bisschen aufgeregt", sagt Schlagzeuger Martin kurz vor dem Konzert. "Doch wir sind auch sehr optimistisch, dass alles gut geht", ergänzt sein Bandkollege Niklas. 150 Besucher fanden den Weg zum Konzert. Viele offensichtlich wirklich wegen der Monheimer Newcomer. Denn kaum steht "Stromschlag" auf der Bühne, ist das Gejubel groß.

Der deutsche Punkrock kommt gut an. Die 17-jährige Anna hat zufällig durch das Internet von diesem Abend erfahren und ist für das Konzert extra aus Neuss hergekommen: "Ich fand die Texte der ersten Band sehr lustig. Das Publikum wurde dadurch locker und es scheint allen Spaß gemacht zu haben", sagt sie später. Auch für die Band selbst, war es ein gelungenes Konzert: "Ich fand’s einfach nur geil!", sagt Gitarrist Julian kurz nach dem Auftritt noch völlig euphorisch.

Sanfte, melancholische Klänge kommen beim Publikum gut an

Dann steht auch schon die Deutsch-Pop-Rock Formation "Wesentlich" auf der Bühne. Ihr Sound erinnert stark an Bands wie "Juli" oder "Silbermond", was wohl vor allem an der Sängerin liegt. Ihr Sound ist glatt und makellos, ihre Texte gehen unter die Haut. Dennoch ist es bei dieser Band ein wenig leerer als bei ihren Vorgängern und auch leerer als bei dem darauf folgenden Headliner des Abends.

Denn "Parka", die live nicht ansatzweise so düster aussehen, wie auf den Plakaten, haben eine eigene Fangemeinde unter den Besuchern. Die sanfte aber durchdringende Rockmusik kommt bei den Leuten an. So folgt das Publikum brav der Bitte, nach vorne zu kommen und singt wie selbstverständlich einzelne Textpassagen mit oder nach.

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