Stadt steigt aus Unterstützerkreis für Geschäftsfrauen aus.

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Diana Skrotzki hatte 2006 den Anstoß zur Gründung des Frauennetzwerks gegeben. Jetzt wird aus ihrer Idee ein Verein. (Archiv

Diana Skrotzki hatte 2006 den Anstoß zur Gründung des Frauennetzwerks gegeben. Jetzt wird aus ihrer Idee ein Verein. (Archiv

Stefan Fries

Diana Skrotzki hatte 2006 den Anstoß zur Gründung des Frauennetzwerks gegeben. Jetzt wird aus ihrer Idee ein Verein. (Archiv

Langenfeld. Die Stadt hat eine Starthilfe gegeben, aber jetzt ist es Zeit, für Schritte auf eigenen Beinen: Das Netzwerk der Frauen in Führungspositionen und selbstständige Unternehmerinnen "Fachwerk" wird ein eingetragener Verein. Donnerstagbend wurde der Schritt vom unverbindlichen Bündnis zum rechtlich verbindlichen Verein getan.

Derzeit 80 aktive Frauen aus fast allen Berufsfeldern gehören dem "Fachwerk" an. Landwirtinnen, Frisörinnen, Firmeninhaberinnen, Rechtsanwältinnen sind ebenso vertreten wie Managerinnen, Künstlerinnen, Tierärztinnen und Reinigungskräfte.

"Es ist ein übergreifendes Netzwerk", sagt Beate Wagner, Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei in Langenfeld. "Ich kann von Frauen anderer Fachrichtungen lernen."

Es geht um Unterstützung, Austausch und Beratung. "Angesprochen sind Frauen in leitenden Positionen, Unternehmerinnen und Existenzgründerinnen", sagt Diana Skrotzki, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Langenfeld, auf deren Initiative 2006 das "Fachwerk" gegründet worden war. Mit der Vereinsgründung zieht sich die Stadt aus dem Bereich zurück. "Wir brauchen eine verbindliche Rechtsform", erklärt Sozialarbeiterin und Kulturmanagerin Gisela Kwiatek.

Es sollen auch Frauen aus dem Umland angesprochen werden

Frauen aus Langenfeld und Umgebung will der Verein ansprechen. Wer also in Langenfeld arbeitet und etwa in Monheim wohnt oder umgekehrt, soll nicht ausgeschlossen sein. Der lokale Bezug sei zwar wichtig, aber solange andere Städte keine eigenen Netzwerke hätten, seien auch Frauen aus Leichlingen, Hilden und Monheim willkommen, meint Kwiatek.

Geplant sind zukünftig ein regelmäßiger Stammtisch, Workshops zu aktuellen Anlässen und Themenabende. Für 120 Euro Jahresbeitrag können Mitglieder an diesen Veranstaltungen kostenlos teilnehmen. Ob die Gemeinnützigkeit anerkannt wird, muss sich noch zeigen.

Schließlich fand erst Donnerstag die Versammlung der "Fachwerkerinnen" statt, die als Gründungsmitglieder die Eintragung als Verein beantragen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch über ein neues Logo nachgedacht.

www.fachwerk-online.info

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