Auf Eis und Schnee gab es gleich zwei schwere Unfälle.

Am Rad ist die gebrochene Vordergabel zu erkennen.
Am Rad ist die gebrochene Vordergabel zu erkennen.

Am Rad ist die gebrochene Vordergabel zu erkennen.

Polizei

Am Rad ist die gebrochene Vordergabel zu erkennen.

Langenfeld. Zahlreiche witterungsbedingte Verkehrsunfälle hat es kreisweit von Dienstag bis Mittwochmorgen gegeben. Zwei der schwersten in Langenfeld. Gegen 17 Uhr am Veilchendienstag fuhr ein 72-Jähriger mit seinem Fahrrad über die Goethestraße.

Beim Linksabbiegen in die Kleiststraße verlor er auf Schnee und Eis ohne Fremdeinwirkung, die Kontrolle über sein Rad. Er stürzte und verletzte sich schwer am Bein. Der Mann wurde mit dem Rettungswagen zur stationären Behandlung ins Martinus-Krankenhaus gebracht. Am Fahrrad entstand ein geringer Sachschaden von wenigen Euro.

Deutlich höher war der Schaden bei einem ähnlich schlimmen Unfall kurze Zeit später. Gegen 19 Uhr kollidierten auf dem Radweg der Knipprather Straße zwei Radfahrer. Ein 43-jähriger Langenfelder war auf seinem unbeleuchteten Rennrad unterwegs und konzentrierte sich nach eigenen Angaben auf mögliche Eisflächen auf dem Weg.

Deshalb übersah er einen 44-jährigen Hildener, der ihm entgegenkam. Der Hildener hatte zwar eine funktionierende Beleuchtung, bemerkte das unbeleuchtete Rad des Langenfelders aber zu spät, weil auch er sich auf die schwierigen Straßenverhältnisse konzentrierte.

Beim Zusammenstoß brach die Radgabel des Hildeners, beide Fahrer stürzten. Der Hildener wurde so schwer verletzt, dass er zur stationären Behandlung ins Krankenhaus musste. An den Rädern entstand ein Schaden von rund 800 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Langenfelder nicht nur ohne Beleuchtung, sondern auch unter Drogeneinfluss unterwegs war. Ihm wurde jedes weitere Führen von Fahrzeugen bis auf weiteres untersagt, ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

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