Konrad-Adenauer-Gymnasium: Am Mittwoch wurde der abgeschlossene Umbau vom Versammlungsraum zu einer Mensa gebührend gefeiert.

Auch die Schüler Henry Paul, Svenja Rau-Meiswinkel und Sara Holzapfel (v.l.) sind offensichtlich zufrieden mit dem Umbau.
Auch die Schüler Henry Paul, Svenja Rau-Meiswinkel und Sara Holzapfel (v.l.) sind offensichtlich zufrieden mit dem Umbau.

Auch die Schüler Henry Paul, Svenja Rau-Meiswinkel und Sara Holzapfel (v.l.) sind offensichtlich zufrieden mit dem Umbau.

Anna Schwartz

Auch die Schüler Henry Paul, Svenja Rau-Meiswinkel und Sara Holzapfel (v.l.) sind offensichtlich zufrieden mit dem Umbau.

Langenfeld. Ajala, Ali und Tommy aus der Jahrgangsstufe 10 des Konrad-Adenauer-Gymnasiums haben schon die ersten Eindrücke und Erfahrungen in Bezug auf die neue Mensa hinter sich. "Sehr schön eingerichtet, es gibt genügend Sitzplätze, die Verpflegung ist gut", fassen sie kurz zusammen.

Am Mittwochnachmittag wurde das neue Schmuckstück der Schule im Beisein des Bürgermeisters, zahlreicher hochrangigen Verwaltungsleute und Ratsmitgliedern offiziell eingeweiht.

125 Plätze sind in unterschiedliche Sitzzonen eingeteilt

Der Schule steht nun nach fast neunmonatiger Bauzeit eine moderne Kücheneinrichtung mit einem 280 Quadratmeter großen Speisesaal mit 125 Plätzen zur Verfügung. Er ist in unterschiedliche Sitzzonen mit zwei Ledersofaecken und Vierertischen eingeteilt. Im Rahmen des Konjunkturpaketes II wurden die Fensterelemente erneuert.

Eine mechanische Lüftungsanlage sowie Beleuchtungsszenarien und eine akustisch wirksame Abhangdecke ergänzen den Umbau. Die Ausgabe-Elemente der Küche sind so eingeteilt, dass die gewünschte Nutzung als "Frühstückscafé" und als Multifunktionsraum möglich ist, ohne dass der Charakter einer Kantine entsteht.

"Wir sind sehr zufrieden mit der Gestaltung der Räume und glauben, dass sich unsere Schüler hier wohl fühlen können", ist Uta Schmitz-Molkewehrum, die stellvertretende Schulleiterin, überzeugt.

Der Umbau des Versammlungsraumes des Konrad-Adenauer-Gymnasiums zu einer Mensa hat insgesamt 600 000 Euro gekostet, 435 000 Euro für den Umbau des Objektes selbst, und 165 000 Euro für die Einrichtung.

Die Stadt hat in den vergangenen zehn Jahren 24 Millionen Euro in die Verbesserung ihrer Schulen investiert.

Bürgermeister Frank Schneider erinnert sich, wie er vor 27 Jahren als KAG-Schüler seine "Bütterchen" mitbrachte, und lobte die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrerschaft, dem städtischen Schuldezernat und dem Gebäudemanagement. "Sie alle haben mit vielen Ideen und in langen Diskussionen zu dem beigetragen, was jetzt entstanden ist", stellt er fest.

Schul-Ökotrophologin hat das Essen zusammengestellt

Das Verpflegungskonzept wurde von der Fachschochschule Fulda entwickelt und von einer dortigen Cateringfirma umgesetzt, wie deren Geschäftsführer Marco Ziegler dem Auditorium erklärte. Für die Zusammenstellung der Speisen zeichnet Schul-Ökotrophologin Angelika Wortmann verantwortlich.

"Zum Frühstück gibt es belegte Brötchen und kleine Snacks. In zwei Schichten wird nach der sechsten Unterrichtsstunde zu Mittag gegessen. Zum Beispiel gibt es ein Nudelgericht, eine Salatbar und frischen Obstsalat", vermittelt sie einen Blick in die Speisekarte.

Vom ersten Tag an ist ihr Konzept aufgegangen, da auch die Preise moderat sind: zwei Euro für ein Nudelgericht, ein Euro für einen Obstsalat. Dabei wird auch den Geschmacksrichtungen der unterschiedlichen Altersgruppen Rechnung getragen.

Eine Bistro-Leiterin und drei zu den Stoßzeiten eingesetzte Frauen versorgen die hungrigen jungen Leute. Die neue Mensa hat dazu noch eine andere Bedeutung: Sie dient als Sozialraum für die Schüler, die hier ihre Freistunden in angenehmer Atmosphäre verbringen können.

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