Technik macht dem Schauplatz einen Strich durch die Rechnung.

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Frust bei den Besuchern: Das Open-Air-Kino im Freizeitpark konnte an beiden Tagen nicht stattfinden.

Frust bei den Besuchern: Das Open-Air-Kino im Freizeitpark konnte an beiden Tagen nicht stattfinden.

Anna Schwartz

Frust bei den Besuchern: Das Open-Air-Kino im Freizeitpark konnte an beiden Tagen nicht stattfinden.

Langenfeld. Es hätte so ein schöner Abend werden können, hätte die Technik mitgespielt. Aber der Reihe nach. Ab 20 Uhr füllte sich der Platz vor Ey’s Café im Freizeitpark. Dort sollte am Samstag im Zuge der Seelichtspiele der Film "Eclipse - Biss zum Abendrot" gezeigt werden. Julia Stockband und ihre Freundin Isabell Blocksiepen hatten in der Zeitung von der Vorführung gelesen. "Wir waren noch nie im Freiluftkino. Wir wollten das einfach mal ausprobieren", verriet die 21-Jährige Julia Stockband.

Auch Lena Adams und Maren Möntenich waren noch nie in einem Freiluftkino. Auf einen Vorschlag von Marens Mutter hin hatten sie das gute Wetter genutzt. Doch trotzdem waren sie für alle Eventualitäten gewappnet. "Wir haben Jacken und einen Schal dabei, falls es noch kälter wird", so die 18-Jährige Maren. So weit so gut. Allerdings half alles nichts. Die Technik streikte.

Was die wenigsten zu diesem Zeitpunkt wussten: Schon am Vorabend war die Vorstellung des Animationsfilms "Toy Story3" ausgefallen. Grund waren Technische Probleme, die aber noch im Laufe der Nacht behoben wurden - wie man glaubte. "Wir haben bis drei Uhr nachts gearbeitet, bis alles perfekt war", so der Leiter des Schauplatzes, Georg Huff.

Doch als am Samstag bis 21.15Uhr immer noch nicht mehr über den Bildschirm geflimmert war, als einige kurze Filmbilder, die mit Satzfetzen und einem gewitterähnlichen Rauschen untermalt wurden, bemerkten auch die Zuschauer die Probleme. Doch die Stimmung blieb locker. Doch den vielen Versuchen zum Trotz musste Georg Huff um 21.45 Uhr verkünden, dass er den Film in dieser Tonqualität nicht abspielen könne. Natürlich gab es das Geld zurück. Wer den Film trotzdem sehen wollte, konnte mit einer Gratispackung Popcorn und den gekauften Karten ins Rex-Kino gehen und sich den Film im großen Kinosaal ansehen.

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