„Am Anfang war der Weg“ ist das Motto der Dauerausstellung.

Ralph Gellwitzki, Susanne Wittelsberger und Désirée Astor (v.l.) haben das neue Konzept für das Stadtmuseum entwickelt.
Ralph Gellwitzki, Susanne Wittelsberger und Désirée Astor (v.l.) haben das neue Konzept für das Stadtmuseum entwickelt.

Ralph Gellwitzki, Susanne Wittelsberger und Désirée Astor (v.l.) haben das neue Konzept für das Stadtmuseum entwickelt.

Anna Schwartz

Ralph Gellwitzki, Susanne Wittelsberger und Désirée Astor (v.l.) haben das neue Konzept für das Stadtmuseum entwickelt.

Langenfeld. Die Straßen und Wege Langenfelds spielen eine zentrale Rolle in der Geschichte der Stadt. Deswegen wurde für eine Neukonzeption der Dauerausstellung des Stadtmuseums im kulturellen Forum im Freiherr-vom-Stein-Haus das Motto "Am Anfang war der Weg" gewählt.

Das neue Konzept wurde am Dienstag im Kulturausschuss vorgestellt. Daran mitgearbeitet haben neben Referatsleiterin Anne Graw-Lipfert die Design-Expertin Désirée Astor (Erkrath), Ralph Gellwitzki (Hilden), für Animation und Video-Design zuständig, sowie Designerin Susanne Wittelsbürger (Mechernich).

Das Künstler-Trio wurde besonders durch seinen Anteil an der Neugestaltung des Neanderthal Museums bekannt. Das Motto bildet den roten Faden, der den Besucher durch das Stadtmuseum leitet. Jedem der vier Räume sind eine oder mehrere Straßen zugeordnet, wodurch die Ausstellung gegliedert wird.

So eröffnet der Raum eins (Mauspfad und Via Appia) mit den Themengebieten Tierwanderungen, Steinzeit, Römerfunde sowie Mittelalter bis Pfarrer Ludovici. Diesen Ausgangspunkten schließen sich die Entwicklungsstufen der Stadt nahtlos an. Da beginnt Raum zwei (Cöln-Arnheimer Chaussee) mit Pfarrer Löh und geht dann zur Postgeschichte über.

Der Raum drei beschäftigt sich vor allem mit der Industrialisierung und dem Bau der Eisenbahn, während im letzten Raum (Bundesstraße 8 und BAB A 3) auch die neuen Themen NS-Zeit, Nachkriegszeit und Langenfeld heute untergebracht sind.

Da viele Themen auf engstem Raum gezeigt werden müssen, wurde darauf geachtet, eine klare Gliederung zu schaffen, wobei die einzelnen Bereiche wie ein Bühnenbild inszeniert werden. Die Mitglieder des Ausschusses entdeckten in der neuen Konzeption viele gute Ansätze. Der Vorsitzende Uwe Reuker (BGL) betonte jedoch, dass auch in den Fraktionen noch intensiv beraten werden müsse, was ausgestellt werden soll.

"Keine Frage, dass wir dafür auch einiges Geld in die Hand nehmen müssen, denn schließlich ist das neue Konzept für die nächsten Jahrzehnte gültig", erklärte Referatsleiterin Juliane Kreutzmann. Im Haushalt werden - über Jahre verteilt - 670 000 Euro als Obergrenze genannt. Das Thema wird den Ausschuss noch lange beschäftigen.

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