Langenfeld. Das bunte Treiben an den bis zu 90 Ständen der Händler machen den Wochenmarkt dienstags und freitags auch zum Anziehungspunkt für Auswärtige. Doch mit dem Nebeneinander von Fisch-, Gemüse-, Blumen- und Textilienverkäufern soll Mitte Januar Schluss sein.

Sobald das Winterdorf abgebaut ist, will die Stadt die Stände nach Warengruppen aufteilen: Der Marktplatz soll für die Nicht-Lebensmittel-Anbieter reserviert sein, Fußgängerzone und Stadthallenvorplatz für den Frischemarkt. Die "Schoppengasse" wird nur als Ausweichfläche benötigt.

Der Anstoß für dieses Konzept sei von den Marktsprechern Ralf Tillmanns und Siegfried Schultk (beide CDU) ausgegangen, heißt es aus dem Rathaus. Beigeordnete Marion Prell (CDU) sieht im Splitten ein "kundenfreundliches Konzept". Das Vergleichen werde erleichtert. Für die Läden ringsum ergebe sich der Vorteil, dass breitere Standabstände den Blick aufs Schaufenster sichern würden. Das sehen 26 Geschäftsinhaber anders. Sie fürchten um ihre Laufkundschaft und fordern in einem offenen Brief, es beim gemischten Markt zu belassen. HBA

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