Die Bäume vor der Sparkasse sind krank und morsch.

Ein vertrauter Anblick, der bald Geschichte ist: Die fünf Bäume vor der Sparkasse werden gefällt, weil sie eine Gefahr darstellen.
Ein vertrauter Anblick, der bald Geschichte ist: Die fünf Bäume vor der Sparkasse werden gefällt, weil sie eine Gefahr darstellen.

Ein vertrauter Anblick, der bald Geschichte ist: Die fünf Bäume vor der Sparkasse werden gefällt, weil sie eine Gefahr darstellen.

Stefan Fries

Ein vertrauter Anblick, der bald Geschichte ist: Die fünf Bäume vor der Sparkasse werden gefällt, weil sie eine Gefahr darstellen.

Langenfeld. Nein, die großen alten Ahornbäume auf und um den Sparkassen-Parkplatz an der Solinger Straße müssen in Kürze nicht fallen, weil sie die Sicht auf die 600.000 Euro teure Mack-Stele versperren. Sachverständiger Michael Schlag aus Köln hatte die vier Silber- und den einen Berg-Ahorn begutachtet und war zu dem Urteil gekommen, die Bäume stellen für Menschen und parkende Autos eine Gefahr dar.

Der Berg-Ahorn, der auf dem Parkplatz steht, sei innen richtig morsch und außerdem seien die Bäume nicht fachgerecht, weil zu radikal gekappt worden. Einstimmig hat sich der Planungs- und Umweltausschuss deshalb dafür ausgesprochen, die Austreibungen nicht noch einmal zurückschneiden zu lassen, sondern die fünf Bäume abzuholzen.

Erst Anfang Januar hatte die Stadt 14 Robinien rund um den Marktplatz fällen lassen, weil diese zum Teil bei Bränden der Feuerwehr im Weg gestanden hätten.

Bruchgefahr gehe auch von den 17 Pappeln am Grundschul- und Kindertagesstättenstandort Götscher Weg aus. Die Bäume in Richrath-Nord seien zu schnell gewachsen und müssten ebenfalls gefällt werden, so der Gutachter.

"Heute würde man Pappeln nicht mehr in Nachbarschaft zu einer Schule anpflanzen", meint Ingo Schwarz, stellvertretender Referatsleiter Stadtplanung. Junge Bäumchen sollen jeweils für Ersatz sorgen. "Aber es wird kein Baum mehr auf dem Parkplatz gepflanzt", sagt Schwarz.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer