Der zweite Teil der Umgestaltung der Krischerstraße in Monheim beginnt bald. Das Citymanagement will mit Veranstaltungen den Handel stärken.

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So ungefähr soll die Krischerstraße nach den Visionen der Stadtplaner in einigen Monaten aussehen. Grafik: Stadt

So ungefähr soll die Krischerstraße nach den Visionen der Stadtplaner in einigen Monaten aussehen. Grafik: Stadt

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So ungefähr soll die Krischerstraße nach den Visionen der Stadtplaner in einigen Monaten aussehen. Grafik: Stadt

Monheim. Großbaustelle Innenstadt – so war das vergangene Jahr geprägt. Vor allem der Bau des Kreisverkehrs am Rathaus und die Kanalarbeiten in der Alten Schulstraße sorgten über Monate für erhebliche Behinderungen. Betroffen war vor allem der Einzelhandel mit Umsatzeinbußen. Und auch in diesem Jahr heißt es noch einmal: Zähne zusammenbeißen. Nach Karneval geht es los.

In einer zweiten Stufe wird der Bereich der Krischerstraße vom Gartzenweg bis zur Lindenstraße umgebaut – inklusive Kanäle. Einen Zeitplan gibt es noch nicht. Aber klar ist bereits: Es wird Monate dauern. Aufgeschoben werden kann es nicht. Denn sonst verfallen Landesmittel – insgesamt fast 1,4 Millionen Euro.

Weiterer Kreisverkehr wird angelegt

„Die Gehwege sollen mehr Platz bekommen. Dadurch kann auch mehr Außengastronomie geschaffen werden“, sagt Oliver Brügge, Abteilungsleiter der städtischen Wirtschaftsförderung. Einladender werde es. Bänke sind vorgesehen und zum Teil eine Beleuchtung mit Strahlern von unten. Außerdem wird auf der Krischer-/Lindenstraße ein weiterer Kreisverkehr angelegt.

Die Fahrbahn wird enger, die Radwege fallen weg. Die Radler werden auf die Straße geführt. Laut Brügge ist das mit dem ADFC abgesprochen. Das werde auch zu einer weiteren Verkehrsberuhigung führen.

Ein so genanntes Baustellenmarketing soll für den Einzelhandel das Schlimmste verhindern. „Wir versuchen, aus der Baustelle eine Schaustelle zu machen“, erläutert Estelle Dageroth, Citymanagerin im Rathaus.

Verschiedene Veranstaltungen, zum Beispiel ein Blumenmarkt, sollen trotz der Arbeiten in die Stadtmitte locken. Das genaue Programm steht noch nicht fest. Aber Dageroth hofft, dass der Handel davon profitiert.

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