Monheimer Hobbyteams haben kaum Möglichkeiten, Fußball zu spielen.

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Nadine Rupp

Monheim. Fußball ist immer noch Volkssport Nummer eins. Da macht auch Monheim keine Ausnahme. Wer sich allerdings in der Stadt als Freizeitmannschaft austoben will, der hat ganz schlechte Karten. Das bemerkt unter anderem auch Wolfgang Lindemann – Mitglied einer Hobbytruppe – in einem Facebookbeitrag an Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Mit den Vereinen sollen Gespräche geführt werden

Fakt ist: Das Kicken auf einer der Bürgerwiesen zum Beispiel ist nicht wirklich eine Alternative zu einem richtigen Fußballplatz. Das sieht Zimmermann genauso. Doch was tun für Hobbymannschaften?

„Ich habe zu einem Gespräch eingeladen. Die Hobbykicker sollen mir mal persönlich die Situation schildern. Doch das kann nur ein erster Schritt sein“, sagt er.

Für den Bürgermeister ist es zwingend notwendig, dass von Seiten der Stadt mit den Sportvereinen abgestimmt wird, ob sie vielleicht noch Lücken in der Platznutzung haben, die dann von Hobbykickern gefüllt werden können.

Allerdings befürchtet er, dass nicht wirklich viel Potenzial für die Freizeitfußballer herauskommt. Doch man müsse erst einmal prüfen. „Letztlich wird darüber nachzudenken sein, ob nicht grundsätzlich, schon allein aus Sicht der Vereine, noch ein zusätzlicher Platz nötig ist“, so Bürgermeister Zimmermann.

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