Die Feuerwehr löschte einen Brand in der Kaufland-Garage. Ein Auto brannte.

Monheim
Mit zwei Löschzügen war die Feuerwehr ausgerückt. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Mit zwei Löschzügen war die Feuerwehr ausgerückt. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Matzerath

Mit zwei Löschzügen war die Feuerwehr ausgerückt. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Monheim. Meterhohe Rauchschwaden steigen in den Abendhimmel. Der beißende Geruch von brennendem Gummi und verschmortem Kunststoff liegt in der Luft. Dutzende Schaulustige stehen rund um die Kaufland-Tiefgarage. Sie beobachten die Löscharbeiten der Feuerwehr. Gegen 20 Uhr ist ein auf Platz 142 abgestelltes Fahrzeug in Brand geraten. Der außerdem in der abschließbaren Gitterbox gelagerte Sperrmüll brennt ebenfalls lichterloh. Mit zwei Löschzügen ist die Feuerwehr zur Brandbekämpfung ausgerückt.

Polizei hat Teil der Hauptstraße gesperrt

Die Einsatzfahrzeuge stehen entlang des Berliner Rings. Einen Teil der Hauptverkehrsstraße hat die Polizei gesperrt. Die Entlüfter pusten die giftigen Dämpfe nach draußen. „Wir sind vorsorglich mit einem großen Aufgebot vor Ort, weil die Lage anfangs nicht genau einschätzbar war“, sagt Einsatzleiter Markus Stenzel. „Die Lage war schnell unter Kontrolle.“ Der auf dem Stellplatz abgestellte Wagen ohne gültiges Kennzeichen ist komplett ausgebrannt. Alte Autoreifen, Holzbretter, Plastiksäcke und weiteres Gerümpel fingen dabei ebenfalls Feuer. „Dabei handelt es sich wohl um illegal abgestellten Sperrmüll, der in einer Garage eigentlich nichts verloren hat“, meint der 38-Jährige. „Durch das Gerümpel war die Brandstelle zunächst nur schwer zugänglich.“ Der giftige Qualm löste zudem das Interne Rauchmeldesystem der Kaufland-Filiale auf. Am frühen Abend mussten Kunden und Mitarbeiter die Filiale als Vorsichtsmaßnahme komplett räumen – allerdings nur für kurze Zeit. Weil keine unmittelbare Gefahr besteht, läuft der Geschäftsbetrieb nach dem ersten Schrecken normal weiter. „Das war schon eine gespenstische Szene“, meint eine Augenzeugin, die direkt neben dem Supermarkt an der Schöneberger Straße wohnt. „Es sah von außen erst so aus, als würde es in der Filiale brennen. Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert.“ Was den Brand ausgelöst hat, ist noch unklar. Die Höhe des Sachschadens ist unbekannt. Die Stellplätze in der Garage können gemietet werden. Nur ein Teil ist durch Anwohner belegt.

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