Der Verein feierte am Wochenende sein 50-jähriges Bestehen. Er hat rund 500 Mitglieder.

wza_1500x996_506046.jpeg
Garanten für einen gesunden Verein (v.l.): Paul Schmitz, Werner Stockhausen, Bernd Galonska und Willi Stockhausen.

Garanten für einen gesunden Verein (v.l.): Paul Schmitz, Werner Stockhausen, Bernd Galonska und Willi Stockhausen.

Stefan Fries

Garanten für einen gesunden Verein (v.l.): Paul Schmitz, Werner Stockhausen, Bernd Galonska und Willi Stockhausen.

Langenfeld. Am 23. März 1958 schrieb der damals 18j-jährige Willi Stockhausen an den Westdeutschen Fußballverband (WFV) einen Brief: "Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Gedanken, in Langenfeld einen neuen Fußballverein zu gründen." Es war der Keim zur Entstehung des Hucklenbrucher Sportvereins (HSV). Er feierte am Freitagabend im Vereinsheim an der Burgstraße 50-jähriges Bestehen.

Willi Stockhausen war mit dabei, sein Bruder Werner und andere Mitgründer, natürlich Paul Schmitz, ebenfalls seit 50 Jahren Mitglied und seit 36 Jahren Vorsitzender, oder Bernd Galonska, 45 Jahre im Verein und seit 37Jahren Geschäftsführer. Schmitz und Galonska waren erst wenige Tage zuvor für zwei weitere Jahre wiedergewählt worden.

Der Vorsitzende umriss in wenigen Sätzen die Entwicklung des Vereins, der es in dem halben Jahrhundert auf 500 Mitglieder, davon 300 Kinder und Jugendliche, gebracht hat. 14 Jahre wurde auf dem Sportplatz von Becker&Bernhard gespielt, eine Flutlichtanlage in Eigenarbeit gebaut. Dann kam der Umzug an die Jahnstraße, wo man sich den Platz und sanitäre Anlagen mit anderen Vereinen teilen musste.

An der Burgstraße wuchs der Verein noch einmal

Seit Anfang den 90er-Jahre hat der HSV mit der Heinrich-Völkel-Sportanlage an der Burgstraße eine feste Heimat, die mit dem Bau des Sportheims vor drei Jahren verschönt wurde. "Seit wir an der Burgstraße spielen, ist der Verein um 180Mitglieder gewachsen", stellte Schmitz fest.

Die Jugendabteilung zählt 16Mannschaften, darunter vier Mädchenteams. Die ehemalige Damenmannschaft bereichert seit Jahren als HSV-Karnevalsfrauen den närrischen Festzug. Viele von ihnen halten sich in der Damengymnastikgruppe fit.

"Der HSV ist ein Kind der Stadt und mit ihr groß geworden", sagte Bürgermeister Magnus Staehler, der einen Scheck über 15 000 Euro von der Bürgerstiftung Stadt-Sparkasse überreichte. "Wir werden das Geld gut investieren, vor allem in unsere Jugendabteilung", versprach der Vorsitzende, der die Jubiläumsplakette vom Deutschen Fußballbund und dem Fußballverband Niederrhein entgegennahm.

Die Ehrung von 50 Jubilaren, die seit mindestens 25 Jahren dem Verein angehören, bestätigte, dass sich der HSV zu Recht wie eine große Familie fühlt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer