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So sah Heinz-Joachim Moll den Rhein bei Monheim aus der Luft.

So sah Heinz-Joachim Moll den Rhein bei Monheim aus der Luft.

So sah Heinz-Joachim Moll den Rhein bei Monheim aus der Luft.

Monheim. Vorübergehend auf einer Insel: Das Landgasthaus Piwipp, das bereits in diesem Jahr wieder als Fährstation zwischen Monheim und Dormagen dienen könnte, ist zurzeit tatsächlich nur per Boot zu erreichen. Diese Luftaufnahme von Hobbyflieger Heinz-Joachim Moll zeigt deutlich, wie hoch der Rhein in diesen Tagen steht.

Der Wuppertaler hat die Aufnahme in etwa 500 Metern Flughöhe aus einem Motorsegler gemacht. Am Boden macht sich das Hochwasser in diesen Tagen vor allem am Urdenbacher Weg bemerkbar. So ist zum Beispiel Haus Bürgel noch immer abgeschnitten und wird auch am kommenden Sonntag geschlossen bleiben. Auch die beiden Wanderwege entlang des Rheins in Baumberg, die vom Parkplatz Klappertorstraße abgehen, sind überflutet.

Das kann sich aber schnell ändern. Stadtsprecher Michael Hohmeier sagt: „Der Pegel sinkt zurzeit um drei Zentimeter am Tag.“ Am Sonntag stand er bei 8,69 Zentimetern. Die kritische Neun-Meter-Marke wurde auch in der Woche zuvor nicht erreicht. „Mit dem schweren Hochwasser von 1995 ist dieses nicht zu vergleichen“, sagt Hohmeier, erinnert aber gleichzeitig daran, dass der Winter noch nicht vorbei ist.

Die Wassermassen auf der überfluteten Baumberger Aue kommen übrigens nicht alle aus dem Rhein. Dort hat sich zum Teil ein Grundwasserrückstau gebildet.

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