Zum 45. Mal stellten Vereine sich und ihre Angebote beim Sportwochenende auf dem Alten Markt und in Hallen vor.

Zum Sportwochende gehört auch die Austragung des 15. Hildanus-Laufs. Insgesamt gingen rund 1.000 Sportler in den verschiedenen Klassen an den Start.
Zum Sportwochende gehört auch die Austragung des 15. Hildanus-Laufs. Insgesamt gingen rund 1.000 Sportler in den verschiedenen Klassen an den Start.

Zum Sportwochende gehört auch die Austragung des 15. Hildanus-Laufs. Insgesamt gingen rund 1.000 Sportler in den verschiedenen Klassen an den Start.

Zum Sportwochende gehört auch die Austragung des 15. Hildanus-Laufs. Insgesamt gingen rund 1.000 Sportler in den verschiedenen Klassen an den Start.

Hilden. Ein ganz normales Fahrrad fällt auf der Mittelstraße gar nicht auf. Ein Einrad hingegen ist ein echter Hingucker in der Fußgängerzone. Wenn da aber sogar eine ganze Mädchenschar auf einem Rad rollt, werfen viele Fußgänger einen zweiten Blick auf die waghalsigen Kinder.

Bereits vor ihrem Auftritt treten die Mädchen der HAT Artistengruppe ordentlich in die Pedalen. Auf ihren bunten Einrädern passieren sie die Straße - ganz ohne Wackler oder Beinahe-Stürze. Durch die Menschenmenge bahnen sie sich ihren Weg Richtung Alter Markt.

Bereits zum 45. Mal eröffnete der Stadtsportverband das Hildener Sportwochenende Hispo am vergangenen Samstagmorgen. Sieben Vereine stellten sich an ihren Ständen vor und präsentierten ihre Sportart - vom Einrad bis zum Square Dance - in aufwändigen Choreografien auf dem Alten Markt.

Da beobachteten die Besucher die Schläge und Tritte der Karate-Do-Kämpfer ganz genau und jubelten lautstark den Cheerleadern zu. Doch anstatt immer die Rolle der Bewunderer zu übernehmen, konnten Kinder und Erwachsene die angebotenen Sportarten auch selbst ausprobieren. Für zukünftige Skaterhockey-Spieler hatte der HAT sogar ein kleines Tor mitten in der Fußgängerzone aufgebaut, damit jeder sein Ballgefühl erproben konnte.

Der zehnjährige Leo ist bereits seit drei Jahren vom Hockey angetan. "Man kann sich richtig austoben, und es macht einfach richtig viel Spaß", sagte er begeistert. Die ein Jahr jüngere Kinjal ist sogar Kapitänin der Hockeymannschaft. "Man muss beim Hockey richtig schnell und geschickt sein", meinte sie.

Neben den Hockeyspielern erregten die Karate-Do-Kämpfer mit ihrem Kampfgeschrei mächtig viel Aufsehen. Jaqueline Wirtz (61) trainiert die Kampfsportler bereits seit vier Jahren. "Ich bedaure, dass ich erst so spät damit angefangen habe", sagte sie. Karate sei eben eine ganz besondere Erfahrung.

Billard und Sportschießen wurde in Vereinshallen angeboten

Auch Billard und Sportschießen wurden in den Hallen der Vereine angeboten. "Wir möchten den Menschen natürlich alle Möglichkeiten des Hildener Sports aufzeigen", erklärte Friedhelm Piepenbrink, zweiter Vorsitzender des Stadtsportverbandes. Besucher Volker Mietker (42) war von der Veranstaltung überzeugt: "Es ist gut für Kinder, viele Varianten des Sports kennen zu lernen."

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