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Die Feuerwehr war bis in die frühen Morgenstunden mit 70 Einsatzkräften vor Ort.

Die Feuerwehr war bis in die frühen Morgenstunden mit 70 Einsatzkräften vor Ort.

Dirk Thomé

Die Feuerwehr war bis in die frühen Morgenstunden mit 70 Einsatzkräften vor Ort.

Hilden. Ein spektakulärer Großbrand in Hilden hat in der Nacht auf Montag zu einem Großeinsatz geführt. Die Lagerhalle eines Sanitär- und Heizungsbetriebes brannte gegen 23 Uhr in voller Ausdehnung. Auch die Dächer zweier angrenzender Bürogebäude hatten bereits Feuer gefangen, als die Feuerwehr mit 70 Einsatzkräften und 12 Großfahrzeugen ausrückte. 

Die Löscharbeiten gestalteten sich laut Feuerwehr äußerst schwierig, da sich der Brand innerhalb der Hohlräume der Dachkonstruktion ausbreitete. Die Retter mussten Metallteile aus der Dachabdeckung schneiden, um an die Brandherde zu gelangen. Laut Feuerwehr ein "zeitaufwändiges und kräftezehrendes" Unterfangen. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude konnte verhindert werden.

Ein weiteres Problem für die Retter: Aus der brennenden Lagerhalle mussten Gasflaschen geborgen werden, bevor sie noch größeren Schaden anrichten konnten. Die Feuerwehr Hilden forderte Unterstützung an. Die Kollegen aus Erkrath rückten mit zwei Löschfahrzeugen und Drehleiter an, die Kollegen aus Haan mit einem Hubsteiger.

Erst um 6.30 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Eine Brandwache blieb vor Ort. Die Brandursache und die Höhe des Schadens sind noch unklar. vezi 

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