In der nächsten Woche wird die Baustelle für den Neubau eingerichtet.

Das Abrissunternehmen hat ganze Arbeit geleistet – fast. Letzte Reste des alten Fundaments müssen noch beseitigt werden, dann beginnt der Neubau der Sparkassen-Hauptgeschäftsstelle an der Mittelstraße.
Das Abrissunternehmen hat ganze Arbeit geleistet – fast. Letzte Reste des alten Fundaments müssen noch beseitigt werden, dann beginnt der Neubau der Sparkassen-Hauptgeschäftsstelle an der Mittelstraße.

Das Abrissunternehmen hat ganze Arbeit geleistet – fast. Letzte Reste des alten Fundaments müssen noch beseitigt werden, dann beginnt der Neubau der Sparkassen-Hauptgeschäftsstelle an der Mittelstraße.

Dirk Thomé

Das Abrissunternehmen hat ganze Arbeit geleistet – fast. Letzte Reste des alten Fundaments müssen noch beseitigt werden, dann beginnt der Neubau der Sparkassen-Hauptgeschäftsstelle an der Mittelstraße.

Hilden. Bisher war alles Vorgeplänkel, jetzt geht es richtig los: Der Abriss des alten Sparkassen-Gebäudes an der Mittelstraße ist fast abgeschlossen. Nächste Woche wird die Baustelle für den Neubau eingerichtet. Am Dienstag wurden die entsprechenden Verträge mit dem Generalunternehmer abgeschlossen.

Das Bauunternehmen Gustav Epple aus Stuttgart wird dafür Sorge tragen, dass die neue Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse im Herbst 2010 schlüsselfertig an den Bauherrn und den Untermieter Peek&Cloppenburg übergeben wird.

Insgesamt rund 20 Millionen Euro wird die Sparkasse dann in ihr Projekt investiert haben, das nach den Worten von Sparkassen-Chef Jörg Buschmann "der Stadt Hilden als Einkaufsstadt einen Schub nach vorne geben wird".

Die letzten Fundamente des Altbaus müssen noch beseitigt werden

Noch muss das mit dem Abriss beauftragte Unternehmen die letzten Fundamente des alten Gebäudes beseitigen. Aber schon jetzt ist durch die Holzverschalung der Baugrube zu erkennen, welche Ausmaße die Tiefgarage mit rund 100 Stellplätzen und der darüber stehende Neubau haben werden.

Rund 7900 Quadratmeter werden dort an Gesamtfläche zur Verfügung stehen, wobei P&C insgesamt 4200 Quadratmeter anmietet - das halbe Erdgeschoss und die erste Etage.

Nachdem seit dem 1. September 2008 zunächst das mit Asbest belastete Material beseitigt wurde, rückten im November die Abrissbagger an. Der Rückbau der alten Sparkasse hinkt etwas hinter dem ursprünglichen Zeitplan hinterher und läuft noch. Zurzeit müssen noch letzte Reste der Fundamente beseitigt werden, auf denen die beiden Treppenhaus-Türme standen.

Kommende Woche beginnt die Einrichtung der Baustelle für den Neubau. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Herbst 2010 dauern. Im Herbst 2010 soll das fertige Gebäude an die Sparkasse und das Bekleidungshaus Peek&Cloppenburg übergeben werden. Die Sparkasse wird voraussichtlich im Januar 2011 eröffnet, P&C folgt etwa zwei Monate später.

Das mit dem Neubau beauftragte mittelständische Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen und hat bereits die Sparkassen-Gebäude in Düsseldorf, Hagen und Euskirchen gebaut.

"Bei unseren Projekten arbeiten wir eng mit örtlichen Unternehmen zusammen", sagt Geschäftsführer Jürgen Schwefel - und das werde auch beim Neubau in Hilden der Fall sein.

"Die Zulieferer werden einiges zu tun bekommen", verspricht er den hiesigen Unternehmern der Baubranche. Die können sich auf gute Geschäfte freuen, denn "das ist ein großes Projekt - für die Stadt und auch für uns", so Schwefel.

Wie groß das Projekt ist, lässt sich in etwa an den Zahlen des Altbaus ablesen: Rund 1000 Tonnen Stahl, 5000Kubikmeter Bauschutt und reichlich Restmüll wie Kabel und Rohre hat das Abrissunternehmen in den vergangenen Monaten abgefahren.

Über der Baustelle schwebt das Damoklesschwert einer Klage

Dennoch herrschte gestern - trotz der sonnigen äußeren Umstände - nicht nur eitel Sonnenschein auf der Baustelle, über der noch das Damoklesschwert einer Anwohnerklage schwebt. Die sind wegen der zu befürchtenden Verkehrs- und Lärmbelästigung auf der Bismarckstraße gegen die Stadt Hilden vor das Verwaltungsgericht Düsseldorf gezogen.

Dort haben sie mittlerweile auch einen Antrag auf eine Eilentscheidung gestellt, über den "in absehbarer Zeit" (Josef Stopfer, Vorstandsmitglied der Sparkasse) wohl entschieden wird. Den Protesten hat die Sparkasse bereits Rechnung getragen: "Wir wollten den Anwohnern entgegenkommen", sagt Stopfer. Deshalb habe sein Haus auf den Bau einer zweiten Tiefgaragen-Ebene verzichtet.

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