Hilden. Bereits am Sonntag ist ein 68-jähriger Hildener mit seinem Rollstuhl in eine Baugrube an der Straße Zur Verlach gestürzt. Dabei verletzte er sich so schwer, dass er in ein künstliches Koma gelegt wurde und er nach Auskunft der Ärzte noch in Lebensgefahr schwebt.

Erst am Dienstag wurde der Unfall der Polizei gemeldet, die die Ermittlungen aufnahm. Demzufolge sei ein 44-jähriger Anwohner am Sonntagnachmittag durch Hilferufe einer Frau aufmerksam geworden und habe einen Krankenwagen gerufen.

Der Verletzte habe da etwa zwei Meter tief eingeklemmt in seinem Rollstuhl in der Grube gelegen, neben ihm die Absperrbake der Baustelle.

Da der Mann noch ansprechbar war, habe er erklärt, er habe versucht, auf dem Gehweg an der Grube vorbei zu fahren und sei abgestürzt. Der Abstand zwischen Absperrung und einer Grünfläche habe da etwa 60 Zentimeter betragen.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die eventuell den Unfall beobachtet haben. Insbesondere iwrd auch die Frau gesucht, die um Hilfe gerufen hatte. Hinweise an die Polizei unter Tel. 02103/8986410.

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