2008 hat sich Dominik Gutsche als Licht und Tontechniker selbstständig gemacht. Die Auftragslage ist seitdem bestens.

Wo er arbeitet, geht dem Kunden ein Licht auf: Dominik Gutsche, Schüler und erfolgreicher Jungunternehmer.
Wo er arbeitet, geht dem Kunden ein Licht auf: Dominik Gutsche, Schüler und erfolgreicher Jungunternehmer.

Wo er arbeitet, geht dem Kunden ein Licht auf: Dominik Gutsche, Schüler und erfolgreicher Jungunternehmer.

Dirk Thomé

Wo er arbeitet, geht dem Kunden ein Licht auf: Dominik Gutsche, Schüler und erfolgreicher Jungunternehmer.

Hilden. Geschäftiges Treiben herrschte am vergangenen Freitag im Friseursalon "Haartistic". Samstag wurde Eröffnung gefeiert, und bis dahin galt es noch eine ganze Menge zu erledigen. Die Terrasse im achten Stock des Medi-Towers glich einer Baustelle, es wurde dekoriert, geputzt und es mussten noch Kabel verlegt werden. Mittendrin im Getümmel war Dominik Gutsche, 18-jähriger Jungunternehmer, zuständig für die Lichteffekte und den Ton. "So eine Installation nimmt etwa zwei bis drei Stunden in Anspruch", sagte Gutsche.

Vor einem Jahr berichtete die WZ bereits über den damals noch 17-Jährigen, der sich im September 2008 als Licht- und Tontechniker selbstständig gemacht hat. Schnell etablierte er sich damals auf dem hart umkämpften Markt. An dieser Erfolgsstory hat sich auch im wirtschaftlich schwierigen letzten Jahr nichts geändert. Gutsche: "Im Gegenteil, ich habe eigentlich immer gut zu tun." Eine Veranstaltung wie die Neueröffnung gehört da schon zu den eher kleinen Aufgaben.

"Ich bin allerdings in der glücklichen Situation, meinen Beruf und auch die Schule als Hobbys bezeichnen zu können."

Dominik Gutsche

 Im vergangenen Jahr versorgte Gutsche sowohl den Haaner Lichtermarkt als auch das 100-jährige Jubiläum der Haaner Felsenquelle mit seinen Lichtshows. Bei letzterem fungierte er sogar als Projektleiter mit elf Angestellten: "Die hatten teilweise über 20 Jahre Berufserfahrung. Da war es für mich zu Beginn natürlich eine etwas komische Situation als Chef", meint Gutsche. Doch zügig konnte er auch die Arrivierten von seinen Fähigkeiten überzeugen: "Die haben mich hinterher gelobt, wie schnell alles aufgebaut wurde und wie reibungslos es insgesamt gelaufen ist."

Sein Weg in das Geschäft war schon früh vorgezeichnet. Vom Opa, selbst Elektromeister, schaute er sich bereits als kleines Kind die ersten Kniffe ab und ließ sich schnell für die Faszination des Lichts begeistern. Über gute Kontakte in die Eventmanagement-Szene gelangte Gutsche schon im Teenager-Alter zu einer Vielzahl von Aufträgen.

In dieser Zeit reifte in ihm der Entschluss, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Mittlerweile ist Gutsche bereits in seinem dritten Geschäftsjahr und hat den Schritt in die Selbstständigkeit nie bereut - trotz Doppelbelastung mit Arbeit und Abi.

Dominik Gutsche besucht die 11. Klasse des Heinrich-Hertz-Berufskollegs in Düsseldorf und kombiniert sein Abitur mit einer Ausbildung zum chemisch-technischen-Assistenten.

Gutsches Unternehmen trägt seit 2009 den Namen "Gutsche-Events".

Für Freizeit bleibt bei solch einem Pensum naturgemäß kaum Zeit. "Ich bin allerdings in der glücklichen Situation, meinen Beruf und auch die Schule als Hobbys bezeichnen zu können." Auch seinen Führerschein hat er seit November in der Tasche. Die Prüfung absolvierte Gutsche an einem Freitag, dem 13. - erfolgreich natürlich. Von seinem Erfolgspfad lässt sich dieser Junge halt durch nichts abbringen.

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