Am Wochenende feierte vor allem der närrische Nachwuchs die fünfte Jahreszeit.

Dass die Bundeswehr wirklich eine starke Truppe ist, erfuhr Kinderprinzessin Lisa beim Empfang in der Waldkaserne, als Major Dirk Gerlich sie auf den Arm nahm.
Dass die Bundeswehr wirklich eine starke Truppe ist, erfuhr Kinderprinzessin Lisa beim Empfang in der Waldkaserne, als Major Dirk Gerlich sie auf den Arm nahm.

Dass die Bundeswehr wirklich eine starke Truppe ist, erfuhr Kinderprinzessin Lisa beim Empfang in der Waldkaserne, als Major Dirk Gerlich sie auf den Arm nahm.

Dass die Bundeswehr wirklich eine starke Truppe ist, erfuhr Kinderprinzessin Lisa beim Empfang in der Waldkaserne, als Major Dirk Gerlich sie auf den Arm nahm.

Hilden. Eine Stunde dauert es, bis der Frisör mit Kinderprinzessin Lisa fertig ist. Die Haare werden kunstvoll hochgesteckt, das Gesicht bekommt einen Hauch Glitzer verpasst und dann vergehen weitere zehn Minuten, bis sie ihr königliches Ornat angelegt hat. "Man gewöhnt sich daran", sagt Ihre Lieblichkeit leichthin und lächelt. Rund 100 Auftritte müssen sie und ihr Prinz in dieser Session absolvieren. Die meisten haben sie schon hinter sich. "Aber nervös bin ich immer noch", gesteht Prinz André kurz bevor er den Kinderprinzenempfang in der Waldkaserne eröffnet.

Dort waren am Samstagmorgen pünktlich um 11.11 Uhr nicht nur Abordnungen aller Karnevalsgesellschaften eingetroffen, auch die Polizei und die Hausherren waren anwesend. Für Major Dirk Gerlich, Stabsunteroffizier Danny Piper, Hauptmann Ronny Hahn und Stabsfeldwebel Wolfgang Woiczyk gab es den Orden des Kinderprinzenpaares - samt Bützchen. Fast schon professionell handelte das Kinderprinzenpaar die Ordensübergabe ab, ebenso die anschließende Rede. Ein Ordenstausch fand mit dem großen Prinzenpaar statt, worauf Ihre Lieblichkeit Prinzessin Gabriele I. anregte, den Ordenstausch früher in der Session anzusetzen, um die Verbundenheit zwischen beiden Prinzenpaaren zu zeigen.

Mittlerweile hat sich bei den jungen Tollitäten die Routine eingestellt

Prinz André und Prinzessin Lisa ließen sich indes nicht aus der Ruhe bringen: "Am nervösesten waren wir bei der Prinzenkürung", ist sich das Quartett einig, "weil das der erste große Auftritt war". Mittlerweile hat sich eine gewisse Routine entwickelt. Nachteile scheint das Leben als Kinderprinz und -prinzessin jedenfalls nicht zu haben: "Einmal hatten wir schon schulfrei", sagt Prinzessin Lisa, ihr Prinz schränkt dann aber ein, dass es ein Schokoladenverbot gebe, solange das Ornat getragen wird, "das gibt sonst Flecken".

Ihren nächsten großen Auftritt hatten die kleinen Tollitäten am Sonntag. Die Narrenakademie hatte zur Kinderparty eingeladen - und da durfte das Kinderprinzenpaar natürlich nicht fehlen.

"Viel Werbung ist hier nicht nötig, die Kinderparty ist ein echter Selbstläufer", sagt Markus Hübner, Geschäftsführer der Narrenakademie. Auf dem Programm standen das Tambourcorps Hilden-Süd, die Lollipops, Zauberer Charlie-Martin, die CCH-Flöhe, der Kinder- und Jugendchor, die GHK-Tanzgarde sowie Peter Zinnens Mitmachkonzert. "Echt cool", fanden daher auch Melina (10) und Ann-Catrin (10). Verkleidet als schwarzer Engel und als Hexe tobten beide durch die langen Tischreihen, von denen aus die Erwachsenen ihrem Nachwuchs zusahen.

Trotz des großen ehrenamtlichen Einsatzes und der Tatkraft von Ralph Tappert und Mario Söhnchen war es in diesem Jahr ein Kraftakt, das Kinderprinzenpaar durch die Kinderprinzengarde begleiten zu lassen. Außerdem fehlte durch den Absprung von zwei Sponsoren das Geld, den Kindern das Wurfmaterial für den Rosenmontagszug zur Verfügung zu stellen. Darum hat sich der Bürgerverein Hilden-Nord entschlossen, der Kinderprinzengarde einen Gutschein über 555 Euro für Wurfmaterial zu spenden. Außerdem laden der Bürgerverein und die Düsseldorf Giants die Kinder und ihre Eltern am 15. März zu einem Heimspiel der Giants in der ersten Basketball-Bundesliga ein.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer