Im St. Josefs Krankenhaus gab es um den Jahreswechsel herum eine ungewöhnlich große Zahl an Geburten.

Armina Hassaina aus Haan brachte am Neujahrstag um 15.35 Uhr das erste Baby des Jahres im Hildener St. Josefs Krankenhaus zur Welt: Jasmin, die bei der Geburt 3120 Gramm wog und 54 Zentimeter groß war.
Armina Hassaina aus Haan brachte am Neujahrstag um 15.35 Uhr das erste Baby des Jahres im Hildener St. Josefs Krankenhaus zur Welt: Jasmin, die bei der Geburt 3120 Gramm wog und 54 Zentimeter groß war.

Armina Hassaina aus Haan brachte am Neujahrstag um 15.35 Uhr das erste Baby des Jahres im Hildener St. Josefs Krankenhaus zur Welt: Jasmin, die bei der Geburt 3120 Gramm wog und 54 Zentimeter groß war.

Dirk Thomé

Armina Hassaina aus Haan brachte am Neujahrstag um 15.35 Uhr das erste Baby des Jahres im Hildener St. Josefs Krankenhaus zur Welt: Jasmin, die bei der Geburt 3120 Gramm wog und 54 Zentimeter groß war.

Hilden. Als Jasmin am Neujahrstag um 15.35 Uhr als erstes Hildener Baby des Jahres das Licht der Welt erblickte, herrschte im Kinderzimmer des St. Josefs Krankenhauses bereits Hochbetrieb. Mit den insgesamt vier Neugeborenen vom Neujahrstag werden dort zurzeit zwölf Säuglinge (sieben Mädchen und fünf Jungen) und ihre Mütter betreut. So viele Geburten hat Stationsschwester Rosi Mallard noch nie zwischen den Jahren auf der Neugeborenen-Station erlebt - und dort arbeitet sie inzwischen seit immerhin 15 Jahren.

"Früher waren 20 Neugeborene im Kinderzimmer keine Seltenheit", erinnert sich die Stationsschwester an längst vergangene Zeiten. Doch einen derartigen Andrang hat es im Zeichen des demografischen Wandels schon lange nicht mehr gegeben. "Zumindest in den vergangenen zehn Jahren nicht", istt sich die gelernte Kinderkrankenschwester ganz sicher.

Viel Arbeit für die Kinderkrankenschwestern

Für sie und ihre Kolleginnen bedeutet der geburtenstarke Jahreswechsel vor allem viel Arbeit: Anleitung zur richtigen Babypflege, Stillhilfe und das ganze Drumherum mussten mit der "normalen Feiertagsbesetzung" erledigt werden. Dass dabei fünf der zwölf Mütter nicht zum ersten Mal entbunden haben, ist da für das Personal auch keine große Arbeitserleichterung. "Wir freuen uns aber trotzdem über so viele Babys", sagt die Stationsschwester.

Von einem Baby-Boom möchte Krankenhaus-Sprecherin Cerstin Tschirner dennoch nicht sprechen. Sie schreibt die ungewöhnlich hohe Zahl an Geburten eher dem im vergangenen August abgeschlossenen Umbau der Gynäkologie zu. "Die neuen Räume werden gut angenommen", stellt Tschirner nüchtern fest. Viel Licht, warme Farben an den Wänden, große Betten und medizinische Geräte auf dem neuesten Stand - die werdenden Mamis fühlen sich im Hildener Krankenhaus offensichtlich gut aufgehoben.

Eric ist der Senior im Kinderzimmer - er kam am 28. Dezember zur Welt

Das bestätigt auch Susanne Löhr(42). Ihr Sohn Eric kam am 28. Dezember im Hildener Krankenhaus zur Welt und ist damit der Senior im Kinderzimmer. Sie lobt die gute Betreuung durch das Krankenhauspersonal und weiß ihr erstes Kind dort in guten Händen. Auch der großen Zahl an Neugeborenen kann sie viel Positives abgewinnen. Schließlich gibt es dadurch viele weitere junge Mütter, mit denen sie sich über den Nachwuchs austauschen kann.

Im vergangenen Jahr kamen 417 Babys im St. Josefs Krankenhaus zur Welt. Im Jahr zuvor waren es 422 Neugeborene.

23 Betten stehen für junge Mütter in der Geburtshilfe zur Verfügung. Über weitere 21 Betten verfügt die Gynäkologie.

Geburtshilfe und Gynäkologie sind in einem 1,5 Millionen Euro teuren Neubau untergebracht, der im August 2008 eröffnet wurde. Für die Frauenheilkunde stehen dort 410Quadratmeter zur Verfügung.

"Manchmal herrscht hier natürlich auch Baby-Alarm", sagt die 42-jährige Mutter. Wenn es den Neugeborenen zeitgleich nach der Mutter dürstet, "dann ist hier so richtig Leben in der Bude." Davon konnte am Freitag auch der Kinderarzt ein Lied singen, der zur routinemäßigen Untersuchung ins Krankenhaus gekommen war. "Alle sind gesund", fasst die Stationsschwester das Ergebnis der Reihen-Untersuchung zusammen - "und auch den Müttern geht es gut".

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