Das Unterhaltungsprogramm für die städtischen Schul- und Sportgebäude muss überarbeitet werden.

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Die alten Kastenfenster des Schulgebäudes an der Walter-Wiederhold-Straße sollen in diesem Jahr für 135 000 Euro erneuert werden.

Die alten Kastenfenster des Schulgebäudes an der Walter-Wiederhold-Straße sollen in diesem Jahr für 135 000 Euro erneuert werden.

Dirk Thomé

Die alten Kastenfenster des Schulgebäudes an der Walter-Wiederhold-Straße sollen in diesem Jahr für 135 000 Euro erneuert werden.

Hilden. Um viel Geld geht es heute im Ausschuss für Wirtschafts- und Wohnungsbauförderung: 5,884 Millionen Euro will die Stadt bis zum Jahr 2011 in ihre Schulgebäude und Sportstätten investieren.

Dies besagt das Schul- und Sportgebäudeunterhaltungsprogramm, das vor zwei Jahren aufgestellt wurde. "Das ist aber kein fester Plan, sondern eine Zielvorgabe, damit wir flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren können", sagt der Leiter des städtischen Liegenschaftsamtes, Ralf Scheib.

Eine flexible Reaktion war auch dafür verantwortlich, dass das Programm nun überarbeitet werden musste. Als der Kämmerer am Jahresbeginn den städtischen Haushalt aufgestellt hat, musste er sparen.

Die notwendigen Maßnahmen blieben in seinem Entwurf, sinnvolle und wünschenswerte Projekte wurden verschoben. Das sind beispielsweise Energie sparende Umbauten oder bauliche Änderungen, um Schäden erst gar nicht entstehen zu lassen. Aber auch die Umgestaltung von Räumen etwa für die Offene Ganztagsschule gehören dazu.

Im Nachhinein betrachtet erweist sich diese Verschiebung als glücklicher Zufall, denn ein Teil davon könnte aus Mitteln des KonjunkturpaketsII der Bundesregierung finanziert werden.

Insgesamt fast 5,9 Millionen Mark sind im Schul- und Sportgebäudeunterhaltungsprogramm als Investition für die Jahre 2009 bis 2011 vorgesehen. Das sind durchschnittlich rund zwei Millionen Euro pro Jahr.

2009 Im laufenden Jahr sind rund 1,8 Millionen Euro im Haushalt für die Unterhaltung von Schulen und Sportstätten eingeplant. Weitere Maßnahmen könnten durch die Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung hinzukommen. 85 000 Euro werden in diesem Jahr unter anderem für den Schulgarten, neue Eingangstüren und die Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule, Zur Verlach 42, ausgegeben. 94 000 Euro werden in die Schulgebäude an der Richrather Straße 134 und 186 investiert. Darunter sind 12 000 Euro für den Anstrich der Klassenräume im Altbau an der Richrather Straße 148. Für 190 000 Euro erhält Hildens kleinste Grundschule, die Walter-Wiederhold-Schule an der Düsseldorfer Straße, unter anderem neue Fenster. Hinzu kommen 30000 Euro für die Grundschule im Kalstert, 175 000 Euro für die Turnhalle Schützenstraße, 37500 Euro für die Grundschule Walder Straße, 356 000 Euro für die Wilhelm-Hüls-Schule (allein 272 000 Euro für die Schulhofsanierung), 46 750 Euro für die Grundschule am Elbsee, 335 500 Euro für die Theodor-Heuss-Hauptschule, 454 000 Euro für die Wilhelm-Fabry-Realschule und weitere kleinere Maßnahmen an anderen Schulgebäuden.

Dann müsste das Unterhaltungsprogramm erneut überarbeitet werden. Welche Maßnahmen vorrangig behandelt werden, wird die Politik am 27. Mai im Haupt- und Finanzauschuss in einer Prioritätenliste festlegen.

Zusätzliche Arbeiten werden während der Schulzeit erledigt

Unabhängig davon haben die erneuten Veränderungen auch negative Folgen für die Schulen, die vom Konjunkturprogramm profitieren: "Wenn förderfähige Arbeiten vorgezogen werden, muss entgegen unseren Gepflogenheiten auch während der Schulzeit gearbeitet werden", sagt Scheib.

Bisher wurden die mit Lärm und Schmutz verbundenen Arbeiten nur in den Ferien erledigt, um den Unterricht nicht zu stören. Das wäre bei zusätzlichen Projekten nicht möglich, "sonst würden wir das alles gar nicht schaffen".

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