Industrie- und Handelskammer und Wirtschaftsförderung luden am Montag zum 3. Hildener Gründertag ein. Am großen Zuspruch und der Resonanz lässt sich die Bedeutung dieses Themas eindrucksvoll nachvollziehen.

Hilden. Die einleitenden Grußworte sollten ursprünglich von Bürgermeister Horst Thiele kommen, doch kurzfristig kam dem Stadtoberhaupt etwas dazwischen. Stellvertretend stand gestern der Dezernent für Wirtschaftsförderung, Norbert Danscheidt, am Rednerpult. Er begrüßte die zahlreichen Gäste im voll besetzten Veranstaltungsraum des Gewerbeparks Süd und sinnierte über die Strahlkraft Hildens als Wirtschaftsstandort.

"250 bis 300 Neugründungen hat es hier allein im vergangenen Jahr gegeben, das ist ein gutes Zeichen und eine eindrucksvolle Zahl." Seine Zuhörer nehmen diese Worte wohlwollend entgegen, sind sie doch auf bestem Wege, zukünftig selbst in das Abenteuer der Selbstständigkeit einzutreten. Mut und Zuspruch kann es da nicht genug geben.

Auf dem 3. Hildener Gründertag, organisiert von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Düsseldorf und der städtischen Wirtschaftsförderung, soll ihnen der Weg in eine erfolgreiche unternehmerische Zukunft gewiesen werden. Am großen Zuspruch und der Resonanz lässt sich die Bedeutung dieses Themas eindrucksvoll nachvollziehen.

"Ich möchte Informationen einholen, wie ich Fehler vermeiden kann"

Einer der Gäste ist Fritz Teichert. Der Hildener plant, eine Firma für Altreifen-Verwertung zu gründen. Dass er diesen Weg einschlagen wird, ist mittlerweile sicher. In der Zeitung erfuhr Teichert vom Gründertag und dachte sich sofort, dass das für ihn eine sehr sinnvolle Sache sein könnte.

"Ich möchte Informationen darüber einholen, wie ich von Beginn an den richtigen Weg einschlagen und Fehler vermeiden kann. Außerdem ist es auch interessant, etwas über die zahlreichen Fördermöglichkeiten zu erfahren."

Das Hildener Gründungszentrum (HGZ) im Gewerbepark-Süd wurde 1998 errichtet und verfügt über zwölf Einheiten (122 Quadratmeter Hallen- und 28 Quadratmeter Büroflächen), die zu marktgerechten Konditionen angemietet werden können. Das HGZ kann mittlerweile als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden, insgesamt 22 Mieter gab es bisher. Aktuell ist eine Fläche frei.

Auch Patrik Schildknecht aus Haan spielt mit dem Gedanken, sein eigener Chef zu werden. Noch ist unklar, ob er sich im Handelsbereich selbstständig macht. Den Gründertag möchte er daher dazu nutzen, sich über Möglichkeiten, Chancen und Risiken bewusst zu werden. "Da alles noch ein wenig in der Schwebe ist, erwarte ich mir von der Veranstaltung Anhaltspunkte darüber, wie sinnvoll ein solcher Schritt wäre, und ob ich überhaupt geeignet dafür bin."

In der Vortragsreihe ging es um die Themen Businessplan, Finanzierungs- und Förderprogramme, Marketing und Steuern. Bereits erfolgreiche Jungunternehmer berichteten darüber hinaus von ihren Erfahrungen.

Nach dem offiziellen Teil konnten die Besucher dann erste Kontakte knüpfen und sich weitere Informationen einholen. Eigens dafür waren auch Vertreter der Sparkasse, die Business-Frauen sowie Berater von IHK und Handwerkskammer anwesend.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer