Sprichwörtlich sind aller guten Dinge drei. Das gilt auch für Sascha Steinfels. Er ist aus den wieder einmal entbrannten Grabenkämpfen bei der SPD als Sieger hervorgegangen. Nach Frank Schneider (45/CDU) und Bernhard Ibold (41/Grüne) ist der 25-Jährige der dritte Bewerber für die Nachfolge von Magnus Staehler (51/CDU) als Bürgermeister. Mit einer flotten Rede und dem Versprechen, aus der zerrissenen SPD eine Einheit zu schmieden, hat Steinfels gewonnen. Er gibt dem Generationswechsel ein Gesicht und macht jungen Leuten Mut, es ebenfalls zu versuchen. Die SPD-Ratskandidaten werden erst im Februar gewählt. Ob die Fähigkeit zum Mitreißen allein für den Erfolg im konservativen Langenfeld ausreicht? Sascha Steinfels könnte sich 2015 mit mehr Erfahrung wieder ums Bürgermeister-Amt bewerben.

 

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