Geld ist nicht alles. So abgedroschen dieser Satz auch sein mag, in Monheim trifft er zu. Die Stadt hat zwar kein Geld, aber viele Aktive, die Monheim lebenswerter für Familien machen - und weiter machen wollen.

Und Familien zeichnen sich nun mal durch Kinder aus. An deren Wohl wird trotz knapper Kassen kontinuierlich gearbeitet. Verschiedene Projekte haben längst bundesweiten Vorbildcharakter. Mo.Ki (Monheimer für Kinder) ist mit dem Bundespräventionspreis ausgezeichnet worden. MoMo (Musikschule für alle) ist eine Erfolgsgeschichte.

Das Ulla-Hahn-Haus soll den Schwerpunkt Sprachförderung haben. Am Anfang stand immer der Wille, trotz der eigenen bescheidenen finanziellen Mittel etwas zu bewegen. Not macht erfinderisch - und öffnet bei Überzeugungsarbeit häufig Landestöpfe. Und Monheim kann sich auf die Fahnen schreiben, viele Ideen zu haben. Auch das ist Kapital. Das gilt auch für unermüdliche Ehrenamtler. Hier sei nur der Verein Abenteuerspielplatz genannt.

An dessen Ziel - einer endgültigen Heimat im Rheinbogen - sollte allen gelegen sein. Denn die sanfte Einbettung von Freizeit und Erholung für Familien in eine naturbelassene Landschaft wäre ein weiterer Pluspunkt für Monheim im Wettbewerb der Städte. Familien sind begehrt. Aber in der Region gibt es nur wenig Gemeinden, die mit einer solchen Landschaft punkten können. Diesen Pluspunkt sollte sich Monheim nicht entgehen lassen - auch wenn der Anschub ohne Landestöpfe schwer wird. Geld ist nicht alles.

 

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer