Händler des Ernst-Reuter-Platzes: Bisher gab es etwa 30 Treffen. 15 Einzelhändler kommen regelmäßig, andere je nach Thema. Unsere Redaktion befragte Derya Altay.

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Derya Altay

Derya Altay

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Sie wollen die 50 Händler des Ernst-Reuter-Platzes als Gruppe einschwören. Wie läuft es?

Derya Altay: Es läuft gut. Die Treffen sind konstruktiv. Mit Ahmet Temel haben wir auch schon jemanden gefunden, der bereit ist, besonders viel Verantwortung zu übernehmen. Das ist wichtig. Denn ich werde das Projekt nur bis Dezember begleiten. Dann muss die Eigendynamik der Händler da sein.

Wie viele Treffen gab es bisher?

Derya Altay: Seit dem Projektstart im April gab es etwa 30 Treffen. Und die sind recht gut besucht. 15 Einzelhändler kommen regelmäßig, andere je nach Thema. Wir bieten ja auch juristische Beratung und helfen bei Steuerfragen.

 

Das Projekt zur Eigendynamik der Händler auf dem Ernst-Reuter-Platz wird mit 25.000 Euro Landesmitteln gefördert.

Die Idee ist simpel: Hilfe zur Selbsthilfe. Die meist türkischen Händler bekommen zum Beispiel den Rat eines Juristen oder Steuerberaters - ebenfalls türkischer Herkunft. Denn oft scheitern Verwirklichungen guter Ideen bereits an sprachlichen Hürden.

Die Einzelhändler des Ernst-Reuter-Platzes sollen sich wie eine Werbegemeinschaft organisieren und dann klare Signale in Richtung Wirtschaftsförderung geben in Sachen Standortstärkung.

Was soll sich auf Dauer ändern?

Derya Altay: Die Händler müssen den Dialog untereinander suchen, um dann mit einer Stimme ihr Anliegen, zum Beispiel bei der Wirtschaftsförderung, zu formulieren. Wenn sie als Gemeinschaft Dinge wie eine attraktivere Gestaltung des Platzes anregen, dann hat das ein ganz anderes Gewicht.

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