In zentraler Lage soll eine Anlaufstelle für Familien geschaffen werden.

Dieses Einfamilienhaus an der Heinestraße steht seit Jahren leer. Dort wäre Platz.
Dieses Einfamilienhaus an der Heinestraße steht seit Jahren leer. Dort wäre Platz.

Dieses Einfamilienhaus an der Heinestraße steht seit Jahren leer. Dort wäre Platz.

Anna Schwartz

Dieses Einfamilienhaus an der Heinestraße steht seit Jahren leer. Dort wäre Platz.

Monheim. Mo.Ki – Monheim für Kinder – das steht für eine mehrfach ausgezeichnete Präventionskette. Hauptziel ist es, dass alle Kinder gleiche Chancen haben und Schwächen früh erkannt werden. Doch der tatsächlich einzige „sichtbare Ort“ ist das Café am Eierplatz. Das soll sich ändern. Das Jugendamt ist der Meinung, dass ein Mo.Ki-Zentrum notwendig ist.

Unter anderem ist ein großes Café geplant

„Nach mehr als zehnjähriger Entwicklungsphase der Präventionsphilosophie in der Monheimer Jugendhilfe ist zur Weiterentwicklung des Ansatzes ein zentraler, öffentlicher Standort sowohl für die Zielgruppen als auch für alle pädagogischen Fachkräfte des inzwischen weitreichenden Netzwerks erforderlich“, heißt es unter anderem in einer Vorlage der Stadtverwaltung.

In zentraler Lage soll vieles unter einem Dach versammelt werden. Unter anderem ist ein großes Café als Treffpunkt geplant. Ein Informationscenter soll als Anlaufstelle für Familien dienen. Ein Therapeutenpool zur Sprachbildung von jungen Menschen ist vorgesehen. Netzwerkarbeit ist ebenso angedacht wie eine Kinderbetreuung.

Wo allerdings eine solche große Anlaufstelle für Familien in zentraler Lage verwirklicht werden könnte, ist noch völlig offen. Vonseiten des städtischen Gebäudemanagements ist – zumindest offiziell – noch nichts geplant. „Wir haben hier nichts auf dem Tisch“, sagt Leiter Michael Lobe.

Hartnäckig hält sich allerdings das Gerücht, dass ein Grundstück an der Heinestraße für das Mo.Ki-Zentrum genutzt werden könnte. Es handelt sich um ein seit Jahren leer stehendes Häuschen. Das müsste abgerissen werden. Allerdings ist die Stadt noch nicht im Besitz des Areals. „Es handelt sich um eine Erbengemeinschaft. Das ist alles nicht so einfach“, sagt Oliver Brügge, Abteilungsleiter der städtischen Wirtschaftsförderung. Mehr will er dazu nicht sagen.

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