Appell von BTSC und Sportfreunden vor Ratssitzung.

wza_1500x1000_545013.jpeg
Das Stadion Sandstraße reicht nicht für die vielen Fußballer des Vereins – appellieren die Sportfreunde, Ersatz für den Kielsgraben zu schaffen.

Das Stadion Sandstraße reicht nicht für die vielen Fußballer des Vereins – appellieren die Sportfreunde, Ersatz für den Kielsgraben zu schaffen.

Archiv

Das Stadion Sandstraße reicht nicht für die vielen Fußballer des Vereins – appellieren die Sportfreunde, Ersatz für den Kielsgraben zu schaffen.

Monheim. Am Freitag um 15 Uhr entscheidet der Stadtrat in einer Sondersitzung darüber, ob das Bürgerbegehren - erhalt des Jahnstadions und der Bezirkssportanlage Bregenzer Straße - angenommen wird oder nicht.

Ist der Rat mehrheitlich dagegen, kommt es zum Bürgerentscheid. Und im Vorfeld der Sitzung melden sich nun die beiden großen Baumberger Vereine BTSC und Sportfreunde zu Wort. Und die appellieren an die Politik, den im Bürgerbegehren geforderten Maßnahmen nicht zuzustimmen, weil es sonst fatale Auswirkungen auf die Baumberger Sportlandschaft hätte.

Beide Vereine betonen, dass sie das "urdemokratische Instrument" Bürgerbegehren grundsätzlich unterstützen. "Die in diesem Fall daraus resultierenden Konsequenzen sind jedoch für den Ortsteil Baumberg nicht hinnehmbar. Denn der beabsichtigte Erhalt der Sportplätze hätte zwangsläufig zur Folge, dass nach Wegfall des Platzes Kielsgraben keine Mittel für einen Ersatz zur Verfügung stehen", heißt es unter anderem in einer Stellungnahme der Sportfreunde.

"Selbst wenn man die Bezirkssportanlage in einen Spitzenzustand versetzen würde, wäre die Anlage für die betroffenen Baumberger Vereine zu klein. Und Anliegerbeschwerden bei starker Nutzung sind nur eine Frage der Zeit", legt der BTSC nach. Er fordert nach wie vor auch den Bau einer Halle. Die könne - genauso wie Ersatz für den durch die Braas-Auskiesung wegfallende Platz Kielsgraben - nur durch den Verkauf Jahnstadion und Bezirkssportanlage finanziert werden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer