Monheim/Hilden. Nach mehreren Bombendrohungen sind am Mittwoch drei Schulen im Kreis Mettmann geräumt worden. Die Schulen wurden gegen Mittag von der Polizei durchsucht. Auch Bombenspürhunde sollen im Einsatz gewesen sein. Polizeisprecher Ulrich Löhe: "In allen Fällen haben sich die Hinweise als falsch erwiesen." Gegen 14.30 Uhr seien die polizeilichen Durchsuchungen dann beendet worden.

Betroffen von den Bombendrohungen waren zwei Schulen in Monheim, eine davon ist die Peter-Ustinov-Gesamtschule, und eine Schule in Hilden (es soll sich Gerüchten zufolge um das Berufskolleg am Holterhöfchen handeln).

Nach Informationen der WZ hat sich der unbekannte Täter mehrfach per Telefon bei den Schulen gemeldet und behauptet, dass sich Sprengkörper in den Gebäuden befänden. Der Täter soll gebrochenes Deutsch gesprochen haben und mit unterdrückter Nummer, die aber nachverfolgt werden kann, angerufen haben. Panik ist an der Monheimer Gesamtschule nicht ausgebrochen. Die Schüler wurden nach der Mittagspause nicht ins Gebäude gelassen, sondern nach Hause geschickt.

Nach Angaben der Polizei gibt es keinen Zusammenhang zu einer Tat in Bergkamen, bei der zwei bewaffnete Jugendliche am Mittwoch eine Lehrerin verletzt haben.

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