Aktion Mensch unterstützt Familienprojekt.

Monheim. Ein weiterer Baustein im Rahmen des Präventionsprojektes Mo.Ki (Monheim für Kinder) kann verwirklicht werden: mehr Hilfe für Familien mit psychischen Erkrankungen. Die Ziele wurden bereits im Jugendhilfeausschuss erläutert – nun fließt auch das Geld dafür. Die Stiftung Aktion Mensch unterstützt das Vorhaben mit 229 000 Euro. Ein entsprechender Antrag der Awo Niederrhein, in Monheim bei Mo.Ki von Beginn an mit im Boot, wurde bewilligt, wie Jugendamtsleiterin Annette Berg auf WZ-Anfrage bestätigt.

Es geht vor allem darum, in Familien zu helfen, in denen ein Elternteil oder im schlimmsten Falle beide psychisch krank sind. „Nicht nur die Betroffenen leiden, sondern auch die Kinder“, erläutert Berg. Wie hoch der Bedarf in Monheim tatsächlich ist, kann noch nicht gesagt werden. „Mit dem Geld können wir uns in dem Bereich besser aufstellen“, so die Jugendamtsleiterin. Das Projekt wird wie andere Mo.Ki-Bausteine auch wissenschaftlich begleitet. N.J

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