Erst jetzt wurden die Hütten abgebaut.

Baubetriebshof
Erst am Dienstag wurden die Buden abgebaut, da die Mitarbeiter des Baubetriebshofes mit Schnee und Eis zu kämpfen hatten.

Erst am Dienstag wurden die Buden abgebaut, da die Mitarbeiter des Baubetriebshofes mit Schnee und Eis zu kämpfen hatten.

Stefan Fries

Erst am Dienstag wurden die Buden abgebaut, da die Mitarbeiter des Baubetriebshofes mit Schnee und Eis zu kämpfen hatten.

Mettmann. „Das ist wirklich schon ein historisches Ereignis gewesen“, sagt Peter Ratajczak, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Mettmann-Impulse. Genau meint er den Sonntag im Dezember, an dem der Blotschenmarkt von der Stadt gesperrt wurde, weil das Areal rund um die Kirche St. Lambertus nicht mehr zugänglich war.

Die 40 Buden aus Kiefernholz sollen in einer Scheune eingelagert werden

Einmalig ist aber auch, dass die Buden des Blotschenmarkts so lange stehen geblieben sind, obwohl der Weihnachtstrubel schon längst vorbei war. Erst am Mittwoch und am Dienstag wurden sie abgebaut. Mancher Mettmanner hatte sich schon gefragt, warum die Buden denn noch stehen und wann sie endlich abgebaut werden.

„Aber das ging eben nicht so einfach. Das konnte erst jetzt geschehen, weil die Mitarbeiter des Baubetriebshofes, die die Buden abbauen, alle Hände voll mit dem Winterdienst und der Müllabfuhr zu tun hatten“, sagt Kirsten Kaufung, Leiterin des Ordnungsamtes.

Die 40 Buden aus Kieferholz sollen nach Aussage von Ratajczak aber noch alle in bester Ordnung sein. „Schnee und Eis haben die Holzhäuschen nur nass werden lassen, ansonsten sind sie in Ordnung“, sagt er. Sie würden jetzt in einer Scheune eingelagert werden. „Dort können sie in Ruhe trocken. Sollte doch an der ein oder anderen Bude etwas dran sein, dann werden einzelne Holzlatten einfach ausgetauscht“, sagt der Vorsitzende der WerbeGemeinschaft. Im kommenden jahr seien sie dann wieder nutzbar.

Überhaupt habe er nicht die Befürchtung gehabt, dass neue Buden angeschafft werden müssen, weil sie vielleicht dem Winterwetter zum Opfer fallen. „Die Buden kosten pro Stück rund 2.000 Euro. Da müssen die auch was aushalten können.“

Die Stadt hatte zur Nutzung des Platzes rund um St. Lambertus eine Sondernutzungserlaubnis bis zum Endes des Blotschenmarktes erteilt. „Dass die Buden nun länger, als in der Erlaubnis vorgesehen, auf dem Platz stehen geblieben sind, hat keine Probleme gemacht“, sagt Ratajczak. Die Arbeit mit der Verwaltung sei hervorragend gewesen.

Der Zuständige bei der Abteilung Verkehrsinfrastruktur, die die Sondernutzungserlaubnis erteilt, war am Mittwoch nicht erreichbar.

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