Laut Hans-Peter Bretschneider befasst sich das Oberverwaltungsgericht Münster mit dem Projekt am 20. März.

Haan. Laut Hans-Peter Bretschneider, Vorsitzender der Bürgerinitiative Innenstadt Haan, befasst sich das Oberverwaltungsgericht Münster am Freitag, 20.März, in einer mündlichen Verhandlung mit der Klage von Haanern Bürgern zum Bebauungsplan 143, Windhövel/Neuer Markt.

"Diese Bürger wollen den Show-down für unsere Innenstadt verhindern. Dafür geben sie sogar Geld aus, während Bürgermeister und Stadt für eine Trutzburg auf öffentliche Mittel zurückgreifen", schreibt Bretschneider in seiner Pressemitteilung.

Die Bürger und auch die Bürgerinitiative würden die städtebauliche Komponente, die wirtschaftliche Scheinlösungen. die Umweltsünden und die Missachtung von Anliegern sowie die erhebliche verkehrliche Belastung Haans bemängeln.

Auch die Industrie- und Handelskammer hat sich in der Februar-Ausgabe ihres IHK-Magazins mit Haans Innenstadt und der Windhövel-Passage beschäftigt. Dazu schreibt Ulrich Hardt, Leiter der IHK-Zwiegstelle in Velbert, dass es erforderlich sei, die Vorgaben des Bebauungsplanes einzuhalten, also auch nur eine Verkaufsfläche von 9600 Quadratmetern zuzulassen.

"Anderenfalls ist aus IHK-Sicht mit negativen Auswirkungen auf die Innenstadt zu rechnen." Wenn es also gelinge, das Windhövel-Projekt gestalterisch in die City einzubetten und mit noch fehlenden Sortimentsanbietern zu besetzen, so könne sich das Projekt aller Voraussicht nach zu einem Magneten entwickeln, von dem auch die anderen Teilräume und Akteure der Haaner Innenstadt profitieren würden.

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