Der Mettmanner Automobil-Club bereitet sich auf die 15. Auflage der „Histo-Neandertal“ und den ersten „Oldtimertag“ vor.

Der Mettmanner Automobil-Club bereitet sich auf die 15. Auflage der „Histo-Neandertal“ und den ersten „Oldtimertag“ vor.
Bürgermeister Thomas Dinkelmann (r.) schickte auch 2016 die Fahrzeuge auf die Reise, hier einen Opel aus den 30er Jahren. Archiv

Bürgermeister Thomas Dinkelmann (r.) schickte auch 2016 die Fahrzeuge auf die Reise, hier einen Opel aus den 30er Jahren. Archiv

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Bürgermeister Thomas Dinkelmann (r.) schickte auch 2016 die Fahrzeuge auf die Reise, hier einen Opel aus den 30er Jahren. Archiv

Mettmann. Noch gibt es freie Startplätze für die über 100 Kilometer lange touristische Fahrt durch das Bergische Land. „Wir freuen uns, wenn noch neue Teilnehmer hinzukommen“, sagt Claudia Speck, seit Januar dieses Jahres 2. Vorsitzende des Mettmanner Automobil-Clubs – und somit Stellvertreterin von Ehemann Axel, der zeitgleich an die Spitze des 1924 gegründeten Vereins gewählt wurde.

„Wir werden wieder eine schöne Strecke aufbieten.“

Claudia Speck, 2. Vorsitzende des Mettmanner Automobil-Clubs

Mit großer Vorfreude blickt der neue Vorstand dem Großereignis des Spätsommers entgegen: Am 16. September werden sich einmal mehr bis zu 120 Old- und Youngtimer auf Einladung des Automobil-Clubs auf den abwechslungsreichen Weg durch die Region machen. Auf die Fahrer warten bei der 15. „Histo-Neandertal“ einige Aufgaben – und viele Eindrücke: „Wir werden wieder eine schöne Strecke aufbieten“, sagt die ehemalige Rallye-Fahrerin Speck, die in früheren Jahren selbst den Vorsitz des Vereins innehatte.

Start und Ziel wird der Mettmanner Marktplatz sein. Dort findet parallel zur traditionellen Ausfahrt erstmals auch ein „Oldtimertag“ für all jene statt, die es mit ihren Schmuckstücken ruhiger angehen lassen wollen: „Es gibt ganz viele Freunde, die ihren Wagen eben keine 100 Kilometer-Fahrt mehr zutrauen“, betont Claudia Speck. Ein Sprecher wird die historischen Fahrzeuge vorstellen, eine Ehrung winkt schließlich dem ältesten Gefährt und dem mit der weitesten Anreise.

Willkommen sind bei der Ausstellung auch Zweiräder und Sonderfahrzeuge wie Trecker, LKW oder Feuerwehrfahrautos. Gemeinsam mit den Fahrern der „Histo-Neandertal“ können die Aussteller der Oldtimer den Tag auf der Oldie Party im Golden K an der Adlerstraße abschließen.

Neue Impulse zu setzen hat sich der Automobil-Club offenbar auch in anderer Hinsicht auf die Fahne geschrieben: So feierten die Mitglieder den Abschluss des Geschäftsjahres im Frühling erstmals mit einem gemeinsamen Besuch in der Skihalle Bottrop: „Wir hatten nach einem Event gesucht, das den Mitgliedern verschiedener Generationen gerecht wird“, erklärt Claudia Speck: „Man konnte eben Skifahren oder es sich gemütlich machen.“ Es gehe bei solchen Ereignissen darum, die „Gruppe zusammenzuhalten“, betont Speck. Und während manche Vereine sich Sorgen um ihren Fortbestand machen, können sich die Autofreunde aus Mettmann seit Jahresbeginn über zehn neue Mitglieder freuen – deren Gesamtzahl liegt jetzt bei 40.

Gerade die Jugend sorgte auch in diesem Jahr wieder für Furore auf der Kartbahn: Beim 24-Stunden-Rennen in Wackersdorf belegte Rasim Hvamstad (16) mit seinem Team Platz acht in der Trophy-Wertung. Die Brüder Tim (14) und Nico (18) Breuer fuhren in der Drei-Stunden-Juniorenwertung beim Zwölf-Stunden-Rennen in Templin auf einen guten siebten Rang, und der 23-jährige Lucas Speck, der gewissermaßen zu den alten Hasen zählt, führt nach diversen früheren Erfolgen die Meisterschaft im Deutschen Schaltkart Cup an.

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