Ab Mai gibt es für Hundebesitzer ein umfangreiches Lern- und Fitnessprogramm.

Mettmann-sport
Hundetrainerin Tanja Klee (l.) mit dem Australian Shepherd „Bandit“, Hundetrainer Oli Fredrich und Sandra Pietschmann von Mettmann-Sport mit dem Border Collie „Magic“.

Hundetrainerin Tanja Klee (l.) mit dem Australian Shepherd „Bandit“, Hundetrainer Oli Fredrich und Sandra Pietschmann von Mettmann-Sport mit dem Border Collie „Magic“.

Stefan Fries

Hundetrainerin Tanja Klee (l.) mit dem Australian Shepherd „Bandit“, Hundetrainer Oli Fredrich und Sandra Pietschmann von Mettmann-Sport mit dem Border Collie „Magic“.

Mettmann. Mettmann-Sport ist auf den Hund gekommen. Ab Mai wird der Verein seine neue Abteilung „Sport mit Hund“ mit Leben füllen. Die erfahrenen Hundetrainer Tanja Klee und Oli Fredrich haben dafür ein umfangreiches Angebot zusammengestellt, bei dem sowohl Herrchen beziehungsweise Frauchen und ihre geliebten Vierbeiner ihre Fitness verbessern können.

„Hundesport verlangt nicht nur von den Tieren, sondern auch vom Hundehalter Konzentration und Fitness.“

Tanja Klee, Hundetrainerin

Auf großes Interesse war ein Aufruf von Mettmann-Sport im Herbst des vergangenen Jahres gestoßen, als der Verein zur Gründung einer Hunderettungsstaffel aufgerufen hatte. Es meldeten sich knapp 40 Hundebesitzer. „Aber nicht jeder war als Rettungshund oder als Rettungshelfer geeignet“, sagt Hundetrainer Fredrich.

Gleichgesinnte treffen und Sport treiben

Denn die Ausbildung erfordere viel Disziplin, einen hohen Trainings- und Zeitaufwand. „Das war einigen Hundehaltern zu anspruchsvoll. Deshalb haben wir beschlossen, ganz unten anzufangen“, sagt Tanja Klee. Denn der Bedarf sei bei vielen groß, sich regelmäßig mit Gleichgesinnten zu treffen und sich dabei auch sportlich zu betätigen“, sagen Oli Fredrich und Tanja Klee.

Daraufhin haben sie ein umfangreiches Programm für Herr und Hund zusammengestellt, dass von regelmäßigen Spaziergängen mit den Vierbeinern, über Welpen-Spielgruppen, Lehrgängen zum Grundgehorsam, Begleithunde-Prüfung bis hin zur Ausbildung des Vierbeiners zu einem richtigen Athleten reicht.

Außerdem wird es es einen Kurs „Projekthunde für Kids“ geben. „Auf diesen Angeboten aufbauend ist es unser Fernziel, einmal eine Rettungshundestaffel zu gründen“, sagt Sandra Pietschmann, Leiterin der Geschäftsstelle von Mettmann-Sport.

Flächen für einen Hundeplatz schon im Visier

Die Teilnahme an den Angeboten Spaziergang mit Hund, Spielstunde, Agility und Rettungshund setzt voraus, dass Hund und Herrchen eine Basisausbildung „Gehorsam“ absolviert haben. Für die Hunde müssen ein kompletter Impfschutz sowie eine Hundehaftpflichtversicherung nachgewiesen werden. Alle Angebote gibt es auf der Homepage des Vereins:

www.me-sport.de

Derzeit sucht der Verein noch eine geeignete Fläche für einen Hundeplatz in der Stadt, auf der Kurse für die Zwei- und Vierbeiner durchgeführt werden können. „Wir haben schon einige Eisen im Feuer. Bis Mai sollten wir soweit sein“, sagt Sandra Pietschmann.

Die Agility-Ausbildung, eine Hundesportart, bei der die Tiere eine Hindernisstrecke möglichst fehlerfrei in einer vorgegebenen Zeit absolvieren müssen, werden im NRW-Hundezentrum in Wülfrath angeboten.

„Der Sport verlangt nicht von den Tieren, sondern auch vom Hundehalter viel Konzentration und Fitness, da sie über den Parcour mitlaufen und dem Hund per Körpersprache Kommandos geben müssen“, sagt die Hundetrainerin. Deshalb wird in Wülfrath aus Sicherheitsgründen auf Kunstrasen trainiert.

Wer mit seinem Hund einen der Kurse belegen möchte, muss bei Mettmann-Sport Mitglied werden. Der Grundbetrag beträgt 15 Euro monatlich. Für einen Zusatzbeitrag von 24 Euro pro Monat können wöchentlich eine Einheit „Grundgehorsam“, „Agility“ oder zwei Trainingstermine der Rettungshunde genutzt werden. Bevor ein Hund in die Hundeschule geschickt wird, sollte er laut Trainer Oli Fredrich mindestens 15 Monate alt sein.

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