Die Vermarktung der Grundstücke hat noch nicht begonnen, doch es gibt bereits erste Interessenten.

Mettmann
Das neue Gewerbegebiet im Osten der Kreisstadt ist erschlossen. Zwei Straßen wurden angelegt. Eine hat bereits eine Asphaltdecke, die andere dient noch als Baustraße.

Das neue Gewerbegebiet im Osten der Kreisstadt ist erschlossen. Zwei Straßen wurden angelegt. Eine hat bereits eine Asphaltdecke, die andere dient noch als Baustraße.

Dietrich Janicki

Das neue Gewerbegebiet im Osten der Kreisstadt ist erschlossen. Zwei Straßen wurden angelegt. Eine hat bereits eine Asphaltdecke, die andere dient noch als Baustraße.

Das neue Gewerbegebiet zur Gau im Osten der Kreisstadt ist erschlossen. Sämtliche Versorgungsleitungen (Strom, Wasser, Kanal) liegen im Boden, es sind zwei Straßen angelegt worden. Die eine, so Wirtschaftsförderer Wolfgang Karp, hat bereits ihre fertige Asphaltdecke erhalten, die andere fungiert noch als Baustraße. „Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass die Erschließungsarbeiten für das neue Gewerbegebiet erst im Herbst beendet sind“, sagt Karp. Doch die Firma Depenbrock, die den Auftrag bekommen hatte, war wesentlich schneller. Rund 47 000 Quadratmeter groß ist das neue Gewerbegebiet.

Preis pro Quadratmeter steht noch nicht fest

Das Speditionsunternehmen Scharrenberg – es grenzt an das neue Gewerbegebiet – hat eine Fläche von 9000 Quadratmetern erworben und will seinen Betrieb, der bereits in der Gau ansässig ist, vergrößern. Ein Teil der neuen Gewerbeflächen gehört der Firma Bütec.

Ein Bereich des neuen Gewerbegebietes (5600 m2) ist als Industriebereich ausgewiesen. Das bedeutet: geringere Auflagen (Lärmschutz). Dort kann auch produziert werden. Der Rest (32 000 m2) ist hingegen reines Gewerbegebiet (GE-Fläche). „Die Wirtschaftsförderung freut sich über die rasche Erschließung. Es gibt schon Interessenten, die sich dort niederlassen wollen, obwohl wir mit der Vermarktung noch gar nicht begonnen haben“, sagt Karp. Er habe in den vergangenen Wochen etliche Gespräche geführt. Für die rasche Vermarktung der Grundstücke spreche die gute Verkehrsanbindung an den Südring (B 7) und an die Osttangente. Für Karp ist wichtig, dass er jetzt ein individuelles „Zuschnittskonzept“ entwickelt. Das bedeutet: Die Grundstücke so zu teilen, wie sie nachgefragt werden und dabei beachten, dass keine unverkäuflichen Restflächen entstehen. „Über den Quadratmeterpreis können wir erst etwas sagen, wenn wir die Höhe der Erschließungskosten kennen.“

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