Bürgermeister Bürgermeister Bernd Günther will das Angebot erst einmal in aller Ruhe lesen, es sacken lassen und dann im Gespräch mit Adelhöfer und der Politik klären, "ob das Angebot eine positive Lösung für Mettmann bedeutet".

CDU "Ich bin für alles offen", sagt CDU-Fraktionsvorsitzende Ute Stöcker zum Kaufangebot. "Wir sind in einer Haushaltssituation, in der wir grundsätzlich nichts ausschließen sollten und können. Aber jetzt brauchen wir erst einmal sein Angebot auf dem Tisch und müssen dann alles ganz genau prüfen", so Stöcker.

FDP "Wir sind der Auffassung, dass die Stadthalle erhalten werden sollte. Die Stadthallenverwaltung hat einige Schritte in die richtige Richtung getan. Aber die Grundidee Adelhöfers hört sich ganz vernünftig an. In dieser Angelegenheit müssen aber sicher noch viele Gespräche geführt werden", sagt FDP-Fraktionsvorsitzender Klaus Müller.

Grüne Nils Lessing (Grüne): "Zum konkreten Angebot machen wir noch keine Aussage. Das Thema kommt bei unseren Haushaltplanberatungen auf die Tagesordnung."

UBWG "Wir brauchen das Angebot auf dem Tisch. Dann müssen wir alles prüfen", sagt Hans-Günther Kampen, Fraktionschef der UBWG.

SPD "Ein Angebot Adelhöfers gab’s schon einmal. Wir haben es damals verworfen. Es bringt die Halle nicht nach vorne", sagt Berthold Becker, SPD-Fraktionsvorsitzender.

DLW Aus Wülfrath kommt von der Demokratischen Linken (DLW) ein Gegenvorschlag: "Die Mettmanner Stadthalle wird nicht für einen Euro an Hans-Joachim Adelhöfer verkauft. Das Gebäude wird abgerissen und zusammen mit dem Hertie-Grundstück entsteht dort die Neue Mitte Mettmanns. Aufgrund der besseren Akustik und des besseren Bauzustandes wird die Stadthalle Wülfrath der zentrale Standort für Kulturveranstaltungen in Mettmann", so Frank Homberg.

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