Die Unions-Fraktion hat Ergebnisse ihrer Haushaltsklausurtagung in Gruiten vorgestellt.

Mettmann
Der Betrieb der Stadthalle ist bis 2016 gesichert, sagt die CDU. Was danach geschehen soll, ist noch unklar. Archiv

Der Betrieb der Stadthalle ist bis 2016 gesichert, sagt die CDU. Was danach geschehen soll, ist noch unklar. Archiv

Dietrich Janicki

Der Betrieb der Stadthalle ist bis 2016 gesichert, sagt die CDU. Was danach geschehen soll, ist noch unklar. Archiv

Stadthalle Über die Zukunft der Neandertalhalle soll bis Ende 2015 entschieden werden, sagte gestern CDU-Fraktionsvorsitzende Ute Stöcker. „Eine räumliche Kombination mit anderen Einrichtungen der Stadt, wie Volkshochschule oder Musikschule sind für uns denkbar.“ Dabei müsse geprüft werden, ob ein Abriss, ein Umbau oder ein Neubau sinnvoll seien. Fest steht für die CDU, dass der Betrieb der Stadthalle bis Ende 2016 weiter laufen soll.

 

Musikschule Die CDU, so Stöcker, spreche sich für den Erhalt der Musikschule aus. „Wir befürworten den Vorschlag der Verwaltung, über einen Zeitraum von mehreren Jahren auf Honorarkräfte umzustellen. Und zwar mit dem Ziel, ab dem Jahr 2018 mit einem Angebot von 3,36 Festangestellten und ergänzenden Honorarkräften das städtische Musikschulangebot weiter führen zu können.“

Regionalplan Die CDU kann nicht alle Entscheidungen der Bezirksregierung zum Regionalplan befürworten. Einige durch den Rat der Stadt festgelegte Gebiete seien von der Bezirksregierung gestrichen worden. So ist eine Fläche am Kaldenberg unterhalb der Sportanlage, die als Wohngebiet vorgesehen war, weggefallen. Ebenso gestrichen wurde ein für Wohnbebauung vorgesehenes Gelände hinter dem Kreisverkehr an der Eidamshauser Straße. Für Flächen im Bereich des Benninghofes (Gewerbe) hat die Bezirksregierung der Stadt ein neues Gewerbegebiet hinter der Gau (Estringhaus) zugestanden. Grünes Licht gab es für das geplante Neubaugebiet zwischen Mettmann und Metzkausen (Kirchendelle) gegeben. „Die CDU beantragt daher, die sofortige Aufnahme von Kaufverhandlungen mit den Eigentümern der Flächen, die für eine Erschließung und Bebauung der Kirchendelle erforderlich werden“, sagte Stöcker.

Kritik übt die CDU, dass der Steinbruch Neandertal, der als allgemeiner Siedlungsbereich mit touristischer Entwicklung vorgesehen war, nicht mehr im Regionaplan auftaucht.

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