Der Regen der vergangenen Wochen hat den Boden wieder völlig aufgeweicht.

Der Lehmboden hat sich nach den vielen Regentagen regelrecht mit Wasser vollgesogen. Überall haben sich große Pfützen gebildet. Bei den dunkelgrauen Flächen handelt es sich um Kalksteinschotter für den Hockeyplatz und links für Tennisplätze. Auf die Kalkschicht für das Hockeyfeld kommt demnächst eine elastische Tragschicht, auf die dann der Kunstrasen aufgebracht wird.  Fotos (2): Stefan Fries
Der Lehmboden hat sich nach den vielen Regentagen regelrecht mit Wasser vollgesogen. Überall haben sich große Pfützen gebildet. Bei den dunkelgrauen Flächen handelt es sich um Kalksteinschotter für den Hockeyplatz und links für Tennisplätze. Auf die Kalkschicht für das Hockeyfeld kommt demnächst eine elastische Tragschicht, auf die dann der Kunstrasen aufgebracht wird. Fotos (2): Stefan Fries

Der Lehmboden hat sich nach den vielen Regentagen regelrecht mit Wasser vollgesogen. Überall haben sich große Pfützen gebildet. Bei den dunkelgrauen Flächen handelt es sich um Kalksteinschotter für den Hockeyplatz und links für Tennisplätze. Auf die Kalkschicht für das Hockeyfeld kommt demnächst eine elastische Tragschicht, auf die dann der Kunstrasen aufgebracht wird. Fotos (2): Stefan Fries

Nachdem in den vergangenen Tagen noch gearbeitet wurde, ruhen die Arbeiten inzwischen wieder.

Fries, Stefan (fr), Bild 1 von 2

Der Lehmboden hat sich nach den vielen Regentagen regelrecht mit Wasser vollgesogen. Überall haben sich große Pfützen gebildet. Bei den dunkelgrauen Flächen handelt es sich um Kalksteinschotter für den Hockeyplatz und links für Tennisplätze. Auf die Kalkschicht für das Hockeyfeld kommt demnächst eine elastische Tragschicht, auf die dann der Kunstrasen aufgebracht wird. Fotos (2): Stefan Fries

Metzkausen. Die Bauarbeiten für die Freianlagen der neuen Sportanlage „Auf dem Pfennig“ in Metzkausen ruhen wieder. „Die Arbeiten wurden witterungsbedingt eingestellt“, hat Stephan Kopp, Leiter der Abteilung Bauen und Gebäudemanagement, am Freitag mitgeteilt. Wegen des verregneten Sommers im vergangenen Jahr sind die Arbeiten für das neue Sportzentrum bereits acht Wochen im Verzug.

Im Dezember war ein Arbeiten auf der Baustelle kaum möglich

Bereits im Dezember war laut Kopp ein Arbeiten im Erd- und Sportplatzbau kaum möglich. „Dennoch haben wir mit den ausführenden Unternehmen versucht, die Arbeiten weiter voranzutreiben“, sagte Kopp. Aufgrund der vielen Niederschläge habe der Boden aber inzwischen eine Wassersättigung erreicht, „die ein Arbeiten nicht mehr zulässt“, sagte der städtische Bauexperte.

Arbeiten können erst nach einer Trockenperiode fortgesetzt werden

Die Bauarbeiten könnten erst wieder aufgenommen werden, wenn nach einer mindestens zweiwöchigen Trockenperiode und ausreichenden Temperaturen (kein Frost) die Vorhersagen eine stabile, annähernd trockene Wettersituation erwarten lassen. Ein Weiterarbeiten würde zu erheblichen Schäden und zu deutlichen Mehrkosten führen, hieß es weiter aus dem Rathaus.

Durch den Baustopp sei es auch nicht möglich, die neue Umgehungsstraße endgültig fertigzustellen. Die Asphaltierung der neuen Straße, die bereits mehrfach verschoben werden musste, kann nach Auskunft Kopps erst erfolgen, wenn die Erdbauarbeiten und die vorbereitenden Sportplatzbauarbeiten abgeschlossen sind. Kopp: „Ansonsten würde die Straße durch den starken Schwerlastverkehr, der die Baustelle anfahren muss, beschädigt.“

Nach Einschätzung der Verwaltung wird es noch rund sechs Wochen dauern, bis die Bauarbeiten für die Freianlagen abgeschlossen sein werden. Danach soll dann auch die neue Straße fertiggestellt werden.

Bürgermeister will Kontakt mit Anwohnern aufnehmen

Laut Fachbereichsleiter Kurt Werner Geschorec hatte die Stadt von Anfang an einen Zeitpuffer von acht Wochen für den Bau der neuen Sportanlage eingeräumt. Dieser Puffer wird nun durch die erneute Verzögerung überschritten. Dennoch ist Geschorec durchaus zuversichtlich, dass im Frühjahr ein Teil der verlorenen Zeit wieder gut gemacht werden kann. „Natürlich muss dafür auch das Wetter mitspielen“, betont der Fachbereichsleiter.

Weil die Straße erst gesperrt und dann schlecht zu befahren war, und sich nun der Ausbau weiter verzögert, bittet die Stadt die Anwohner um Verständnis. Der Bürgermeister will mit den Anliegern in den Außenbereichen, die durch die Baumaßnahme erheblich beeinträchtigt wurden, noch persönlich Kontakt aufnehmen.

Die Hochbauarbeiten im Bereich Tennis und Hockey können – nach anfänglichen Verzögerungen – zurzeit weitergeführt werden. Kopp: „Dort haben die Niederschläge kaum Auswirkungen auf den Bauverlauf.“ In Kürze soll mit der Aufstellung der Stahlkonstruktion für die neue Tennishalle begonnen werden. Die dafür erforderlichen Tiefbau- und Fundamentierungsarbeiten sind fast abgeschlossen, so Kopp.

Weil die Sportanlagen des Mettmanner Tennis- und Hockey-Clubs (MTHC) nicht zur Freiluftsaison fertig werden, wird die Stadt die Anlagen am Stadtwald aufbereiten. „Dafür haben wir 10 000 bis 12 000 Euro einkalkuliert“, sagte Fachbereichsleiter Kurt Werner Geschorec: „Das hat der Club von uns schriftlich.“

MTHC-Vorstand befürchtet wirtschaftlichen Schaden

Der MTHC-Vorstand hatte in den vergangenen Wochen immer wieder die Zeitverzögerung auf der Baustelle kritisiert (WZ vom 4. Januar). Im Dezember hätte Richtfest fürs neue Clubheim sein sollen, es ist immer noch nicht fertig, weil ein Großteil der Bauarbeiten nicht zügig angegangen oder gar nicht fortgeführt worden sei, so der Club, der massiven wirtschaftlichen Schaden befürchtet, weil viele Clubmitglieder drohen, auszutreten und vorerst kein Geld für die Bandenwerbung eingenommen werden kann.

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