Mettmann ohne Blotschenmarkt, das ist wie Köln ohne Dom - undenkbar. Deshalb wären Verwaltung und Politik gut beraten, die Gebührensatzung für Sonderveranstaltungen so zu gestalten, dass die Werbegemeinschaft auch weiterhin Feste veranstaltet. Ohne Frühlingsfest, Bauernmarkt oder Blotschenmarkt würde das Leben in Mettmann deutlich ärmer. Und wenn die Werbegemeinschaft demnächst die Blotschenmarkt-Bühne und die Blotschenmarkt-Buden fürs Heimatfest der Stadt in Rechnung stellt, fällt auch dieses Fest ins Wasser, weil die klamme Stadt die Miete nicht aufbringen kann. So weit darf es nicht kommen.

thomas.lekies@westdeutsche- zeitung.de

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