Landtagsabgeordneter Wilhelm Droste hat erneut den Landesbetrieb Straßenbau angeschrieben.

Die L156 braucht dringend einen Fuß- und Radweg zwischen Homberg und Metzkausen, meint der CDU-Landtagsabgeordnete Wilhelm Droste. Er macht sich in einem Schreiben an den Landesbetrieb Straßenbau (Straßen.NRW) für den Bau eines solchen Weges stark.

Bis heute wurde kein richtiger Weg gebaut

In der Vergangenheit hatte Droste den Landesbetrieb bereits auf die Probleme bezüglich der Verkehrssicherheit – insbesondere für Radfahrer – entlang der L 156 in dem besagten Bereich aufmerksam gemacht und gebeten, Abhilfe zu schaffen. Getan hat sich nichts.

Nun hat sich Droste erneut an den Landesbetrieb gewandt: „Die Errichtung eines Fuß- und Radweges in diesem Teilbereich ist seit vielen Jahren im Gespräch, wurde aber bis heute nicht umgesetzt. Aus Gesprächen mit Nutzern dieser Strecke weiß ich, dass dieses Thema viele Mitbürger in besonderer Weise bewegt. So bin ich in den vergangenen Wochen wieder vermehrt darauf angesprochen worden, dass es auf der besagten Strecke nach wie vor immer wieder zu gefährlichen Situationen und (Beinahe)-Unfällen kommt. Diese resultieren daraus, dass auf der stark frequentierten Trasse der L 156 zwischen Homberg und Metzkausen Verkehrsteilnehmer aufgrund der engen, kurvigen und teilweise schwer einsehbaren Strecke allzu häufig bei überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn geraten.“

Er nimmt in seinem Schreiben vor allem die Gefahren für Schüler in den Fokus: „Insbesondere die vielen Schüler aus Homberg, die mit dem Fahrrad nach Metzkausen ins Heinrich-Heine Gymnasium fahren, sind auf die gefahrträchtige Strecke angewiesen. Dies gilt in gleichem Maße auch für die Freizeitfahrer und Berufspendler.“

Vor Ort gab es schon mehrfach Unfälle

Er hat den Landesbetrieb um alsbaldige Abhilfe ersucht und um Prüfung der Möglichkeit der Errichtung eines Fuß- und Radweges gebeten. „Die Beschaffenheit der Strecke hat in der Vergangenheit bereits mehrfach zu Unfällen geführt.

Viele Mitbürger vor Ort wie auch zahlreiche Vertreter der örtlichen Politik befürchten Personenschäden, falls es an dieser Strecke nicht absehbar zu deutlichen Verbesserungen kommt“, so Droste abschließend in seinem Schreiben. Red

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